
Ein Abend - ein Thema: „Dok 1“ über „Das 10-Euro-Menü“; Start für „So isst Österreich besser“ und „Aufsperren statt Zusperren!“
Günstig genießen mit Lisa Gadenstätter, besser essen mit Silvia Schneider und Wirtshäuser retten mit Kira Schinko: Was tun, wenn das Geld knapp, aber Essen mehr und mehr zum Luxus wird? Frisch gekocht oder doch aus dem Packerl? Was steckt in unserem Essen, und was macht es mit unserem Körper? Und: Ist das Wirtshaus noch zu retten? Pünktlich zum Beginn der Fastenzeit stehen ORF 1 und ORF ON am Mittwoch, dem 18. Februar 2026, ab 20.15 Uhr mit dem beliebten „Dok 1“-Format und den beiden neuen ORF-Produktionen „So isst Österreich besser“ und „Aufsperren statt Zusperren! Ist das Wirtshaus noch zu retten?“ ganz im Zeichen bewusster Ernährung.
Auf kulinarische Spurensuche begibt sich Lisa Gadenstätter für die neue „Dok 1“-Ausgabe „Das 10-Euro-Menü: Kochen in teuren Zeiten“ (20.15 Uhr): Spitzenkoch Christoph Held versucht, ein 3-Gänge-Menü in Top-Qualität um nur zehn Euro Einkaufswert pro Person zu zaubern. Die neue ORF-Sendung „So isst Österreich besser“ beleuchtet um 21.05 Uhr Ernährung zwischen Handwerk, Wissenschaft und Konsumalltag. Durch die erste von acht Folgen, in der Pesto, Proteinriegel und Kollagendrinks genauer unter die Lupe genommen werden, führen Moderatorin Silvia Schneider und Molekularbiologe Fritz Treiber gemeinsam mit Koch Max Stiegl. Auf besonderer Mission quer durch Österreich ist Kira Schinko unterwegs: Die ebenfalls neue, sechsteilige ORF-Doku-Reportageserie „Aufsperren statt Zusperren! Ist das Wirtshaus noch zu retten?“ (22.00 Uhr) macht sich in Zeiten des dramatischen Wirtshaussterbens auf die Suche nach verlorenen Orten der Gemeinschaft, versucht, Leben in verwaiste Gaststuben zu bringen, und fragt, was ein sozialer Mittelpunkt wert ist.
Den Abend beschließt ein Dacapo der sechsteiligen Serie „Milch und Honig“ (22.45 Uhr): Die drei kulinarischen Abenteurer Thomas Nowak, Florian Holzer und Ingo Pertramer beschäftigen sich nach „Ochs im Glas“ und „Fisch ahoi!“ mit den Licht- und Schattenseiten der Milchindustrie und der Honigproduktion.
Die einzelnen Sendungen im Überblick
Dok 1: Das 10-Euro-Menü: Kochen in teuren Zeiten
(20.15 Uhr, ORF 1 und ORF ON)
Im Lebensmittelbereich sind in den vergangenen Jahren die Preise stark gestiegen. Auch essen gehen wird vermehrt zum Luxus. Was tun, wenn das Geld knapp wird? Spitzenkoch Christoph Held stellt sich für die neue „Dok 1“-Ausgabe „Das 10-Euro-Menü: Kochen in teuren Zeiten“ einer besonderen Aufgabe: Gelingt ein 3-Gänge-Menü in Top-Qualität um nur zehn Euro Einkaufswert pro Person?
„Dok 1“ liefert dabei Tipps für den Alltag: Wie kann schon beim Einkauf gespart werden, ohne dass die Qualität leidet? Ist teurer immer besser oder kann man auch in manchen Bereichen bedenkenlos auf Billigprodukte zurückgreifen? Wie reagiert die anspruchsvollere Gastronomie auf die steigenden Einkaufspreise? Welche neuen Wege und Ideen sind gefragt? Und: Wie geht man in der Gastronomie allgemein mit der Teuerung um? Lisa Gadenstätter bekommt Einblicke in den Geschäftsalltag der Gastronomie und zeigt, wie die Herausforderungen gemeistert werden. In welche Richtung muss sich die Gastronomie entwickeln, um weiterhin bestehen zu können und den Spagat zwischen Preisdruck und Qualität zu schaffen?
So isst Österreich besser
(um 21.05 Uhr in ORF 1 und 24 Stunden vorab auf ORF ON)
„Gesund leben – richtig essen“ ist die Mission der neuen ORF-Sendung „So isst Österreich besser“. Viele möchten ihre Ernährung gesünder gestalten, doch oft fehlen dazu Wissen, Zeit oder Ideen. Das wollen Moderatorin Silvia Schneider, Molekularbiologe Fritz Treiber (Uni Graz) und abwechselnd die Haubenköche Max Stiegl und Richard Rauch sowie Konditorweltmeisterin Eveline Wild ändern. Sie gehen in acht Folgen Fragen zu unserer Ernährung nach: Was steckt in Fertiggerichten? Was machen deren Inhaltsstoffe in unserem Körper? Oder: Wie kann man schnell und günstig gesundes Essen zubereiten? „So isst Österreich besser“ macht auf informative und unterhaltsame Weise sichtbar, wie industrielle Lebensmittel entstehen, wie sie gekennzeichnet sind, und welche Rolle bewusste Entscheidungen beim Einkauf spielen. Die Sendung verbindet wissenschaftliche Einordnung mit praktischer Küche und zeigt, wie Wissen zum Thema Ernährung verständlich, transparent und alltagsnah vermittelt werden kann.

In der ersten Folge stehen Pesto, Proteinriegel und Kollagendrinks im burgenländischen Purbach bei Max Stiegl im Fokus. Während Max Stiegl in der Gartenküche zeigt, wie einfach Pesto aus frischen Zutaten zubereitet werden kann, erklärt Fritz Treiber die Zusammensetzung industriell hergestellter Produkte wie Zusatzstoffe und E-Nummern. Die Rolle von Pflanzenölen und die konkrete Frage nach der Qualität von Olivenöl stehen dabei im Fokus. Historische Einordnungen und ein Besuch in einem Olivengarten im Burgenland ergänzen den wissenschaftlichen Blick. Blindverkostungen mit Testpersonen zeigen, wie unterschiedlich Geschmack wahrgenommen wird und dass Preis, Intensität und Qualität nicht immer eindeutig zusammenhängen. Außerdem widmet sich die Auftaktfolge Proteinriegeln und Kollagendrinks. Was versprechen diese Produkte, was kann der Körper tatsächlich verwerten, und wo beginnt reines Marketing? Fritz Treiber erklärt die biochemischen Grundlagen, während Max Stiegl natürliche Alternativen zubereitet. Auch hier liefern Verkostungen und Preisvergleiche überraschende Ergebnisse.
Silvia Schneider: „Das Publikum wird in eine Sendung eintauchen, die uns mehrere Optionen zeigt: Die Produkte, die man im Supermarkt kauft, wenn es schnell gehen muss – was in den Produkten tatsächlich drin ist, und wie sie in der Industrie hergestellt werden. Und wie man kostengünstige, schnelle, aber auch gesunde Alternativen selbst zu Hause schaffen kann. Wir wollen niemanden bekehren und den Zeigefinger heben, weil es eben manchmal schnell gehen und günstig sein muss. Die Sendung soll informieren, unterhalten und inspirieren.“
Die Rezepte der Sendung sind in der ORF nachlese zu finden sowie auf extra.ORF.at und tv.ORF.at abrufbar.
Aufsperren statt Zusperren! Ist das Wirtshaus noch zu retten?
Folge 1: „Droß – Das Vereinszentrum“ (um 22.00 Uhr in ORF 1 und 24 Stunden vorab auf ORF ON)
Als Wirtshausretterin ist Kira Schinko quer durch Österreich unterwegs und folgt dabei einer klaren Mission: Leerstehende Wirtshäuser für einen Tag wieder aufzusperren und herauszufinden, ob sie noch Zukunft haben. Dabei trifft sie ehemalige Stammgäste, Wirtsleute, lokale Stars und bringt gemeinsam mit Spitzen-Gastronominnen und -Gastronomen der Region – etwa Philip Rachinger (Mühltalhof), Theresia Palmetzhofer (Zur Palme), Marie Rahofer-Reisetbauer und Felix Haiderer (Gasthof Rahofer), Josef und Elisabeth Floh (Der Floh in Langenlebarn), Harald Irka, Lisa Gasser und René Kollegger (Am Pfarrhof) sowie Yannik Steer, Johanna Maroušek und Elli Hackstein (Wirtshaus zum dritten Tage) – Menschen, Ideen und potenzielle Pächter:innen zusammen. Gemeinsam erkunden sie leerstehende Gasthäuser und erfahren im Gespräch mit ehemaligen Wirtsleuten und Stammgästen von deren einstiger Bedeutung für das örtliche Leben.

Kira Schinko: „Das Wirtshaus ist so viel mehr als nur ein Ort zum Essen und Trinken. In einer Zeit der digitalen Blasen sind solche realen Begegnungsorte wichtiger denn je. Ich möchte zeigen, dass hinter den zugesperrten Türen nicht nur Nostalgie, sondern vor allem eine riesige Chance für die Zukunft steckt.“
In der Auftaktfolge ist Kira Schinko zu Gast in Droß im Waldviertel. Die Gemeinde ist weithin bekannt für ihre vielen Vereine, doch sie haben kein Wirtshaus mehr, in dem man einander treffen kann, denn auch der letzte Wirt hat zugesperrt. Mit Hilfe von Haubenkoch Josef Floh (Der Floh) und Winzerin Silke Mayr (Vorspannhof Mayr) gibt Kira den Vereinen für einen Tag ihren geliebten Frühschoppen wieder.
