Menschen & Mächte

Amon Göth: Vater, Großvater, Massenmörder

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Steven Spielbergs Film "Schindlers Liste" machte Amon Göth zur Verkörperung des NS-Massenmörders schlechthin. Lange war nur wenig über die reale Vorlage des Wiener SS-Mannes bekannt. Robert Gokls Doku erzählt seinen Werdegang vom Schulabbrecher bis zum "Schlächter im KZ Plaszow". Dort erschoss er, teils vom Balkon seiner am Lagergelände befindlichen Villa, etwa 500 Häftlinge. Robert Gokl beschreibt nicht nur die immer tiefere Verstrickung des "Pflichterfüllers Göth" in den mörderischen Zivilisationsbruch, sondern lässt auch dessen Nachkommen wie etwa seine Enkelin Jennifer Teege, aber auch seine Tochter Monika in sehr persönlichen Statements zu Wort kommen. Beide erfuhren über die Vergangenheit ihres Vaters bzw. Großvaters nur durch Zufall. Frau Teege etwa berichtet über den Schrecken, der sie durchfuhr, als sie bei sich Gesichtszüge ihres Großvaters zu entdecken glaubte. Monika Göth-Kalder, die Tochter Göths, erzählte jahrelang in Schulen über die Verbrechen ihres Vaters.
Eine Dokumentation über generationenübergreifende Erinnerung.

Gestaltung

Robert Gokl