9/11 - Der Tag, der die Welt veränderte (1) - Der Angriff
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Im Bild: Die Bilder von den brennenden Türmen des World Trade Centers in New York gehen um die Welt: Millionen Menschen verfolgen die Geschehnisse live im Fernsehen.
'25 Jahre 9/11'

Universum History

9/11 - Ein Tag verändert die Welt (2) - Die Folgen

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Was geschah wirklich am 11. September 2001? Minutiös erzählt „Universum History“ von dem Tag, der eine weltpolitische Zäsur bedeutete: von den Entführungen, dem Angriff auf das World Trade Center bis zum Einsatz der Rettungskräfte in New York.

Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 beginnt in den USA die Suche nach den Verantwortlichen. Teil 2 des „Universum History“-Zweiteilers „9/11 – ein Tag verändert die Welt“ von Benoît Cressent (ORF-Bearbeitung: Sabine Aßmann) gibt am 25. Jahrestag der Ereignisse – am Freitag, dem 11. September, um 22.35 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON – im Rahmen eines ORF-Programmschwerpunkts Einblick in eine der größten Ermittlungen der US-Geschichte und beleuchtet die politischen Entscheidungen, die den Kampf gegen den Terror bis heute prägen. Vertreterinnen und Vertreter von US-Behörden, Geheimdiensten und Medien zeichnen nach, wie dieser Schicksalstag die Vereinigten Staaten – und die Welt – nachhaltig verändert hat.

Der Anschlag und seine Folgen

Nach den Anschlägen läuft der Rettungseinsatz in New York auf Hochtouren, doch dann stürzt der erste der beiden Türme des World Trade Center ein. Kurz darauf folgt auch der Nordturm, Tausende Menschen sterben. Rettungskräfte suchen in den Trümmern nach Überlebenden, während Angehörige in Krankenhäusern und auf den Straßen nach Vermissten Ausschau halten. Gleichzeitig richtet sich der Blick auf eine weitere entführte Maschine: United-Airlines-Flug 93. Als die Passagiere sich gegen die Entführer zur Wehr setzen, stürzt die Maschine bei Shanksville ab. Noch am selben Tag beginnt eine der größten Kriminal-Ermittlungen in der Geschichte der USA. Der Verdacht fällt rasch auf Osama bin Laden und sein Terrornetzwerk Al-Qaida. Erst am Abend kehrt US-Präsident George Bush nach Washington zurück, er kündigt eine entschlossene Reaktion auf die Anschläge an. Dieser „Krieg gegen den Terror“ wird in den folgenden Jahren die amerikanische Außen- und Sicherheitspolitik prägen. Die USA greifen Afghanistan an, Überwachungsbefugnisse werden ausgeweitet und die CIA erhält weitreichende Möglichkeiten für Einsätze im Ausland. Auch das Verhältnis von Medien, Politik und Öffentlichkeit verändert sich. Der Film verfolgt diese Entwicklungen bis in die Gegenwart und fragt nach dem politischen und gesellschaftlichen Vermächtnis des 11. September 2001.

9/11 - Der Tag, der die Welt veränderte (2) - Die Folgen
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Der Autor Ali Soufan arbeitet viele Jahre als Special Agent für die US-Bundesbehörde FBI. Er betrachtet die Folgen von 9/11 kritisch und sieht den Nahen Osten sowie Länder wie Libyen heute als von Bürgerkriegen und politischen Konflikten geprägte Regionen.

Was wussten CIA und FBI vor 9/11?

Einblick in die Ermittlungen und den Kampf gegen Al-Qaida gibt der frühere FBI-Agent Ali Soufan. Auch der damalige stellvertretende CIA-Direktor John McLaughlin kommt in der Dokumentation zu Wort. Es geht etwa darum, was CIA und FBI schon vor den Anschlägen über die späteren Attentäter Bescheid wussten und welche Informationen zwischen den Diensten ausgetauscht wurden. Soufan zieht zudem kritisch Bilanz zum „Krieg gegen den Terror“ – er fragt nach den langfristigen Erfolgen und dem heutigen Zustand im Nahen und Mittleren Osten sowie in Teilen Afrikas.

9/11 - Der Tag, der die Welt veränderte (2) - Die Folgen
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Die Kommunikationswissenschaftlerin Barbie Zelizer analysiert die Berichterstattung über die Terroranschläge vom 11. September 2001 und erläutert unter anderem, wie die Bilder aus New York die weltweite Wahrnehmung der Ereignisse bis heute dominieren und prägen.

Die Bilder des Terrors verändern die Welt

Zeitzeuginnen und Zeitzeugen der Feuerwehr, Flugsicherung, Geheimdienste und Medien eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf den 11. September und seine Folgen. Archivmaterial führt zudem zurück in die Nachrichtenwelt des Jahres 2001, Medienexpertinnen und -experten analysieren, wie die Bilder der Anschläge die kollektive Erinnerung und Feindbilder prägten. Die Dokumentation verbindet die minutiöse Rekonstruktion eines dramatischen Tages mit einer Betrachtung seiner politischen, medialen und gesellschaftlichen Langzeitfolgen.