
Mit dem ORF auf der Viennale 2026
Die diesjährige Viennale findet von Donnerstag, dem 22. Oktober, bis Dienstag, den 3. November 2026, statt. Der ORF ist mit sechs vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens kofinanzierten Produktionen („London“, „Die Blutgräfin“, „Wiener Blues: The Loneliest Man in Town“, „Everytime“, „Eklipse“ und „Mila/Marija“) vertreten.
Auch das ORF-Programm steht wieder ganz im Zeichen des renommierten Festivals: In ORF 2 blickt am 19. Oktober der „kulturMONTAG“ (22.30 Uhr) auf die heurige Viennale. Am 25. Oktober folgt eine „Lange Nacht der Viennale“ mit einem zweiteiligen „Viennale Spezial“ (22.15 und 23.50 Uhr) und den ORF-Premieren von drei ORF-kofinanzierten Kinofilmen – der Doku „Noch lange keine Lipizzaner“ (22.20 Uhr) sowie den Spielfilmen „Gina“ (0.05 Uhr) und „The Witness“ (1.35 Uhr). Am 1. November steht mit „Perla“ (22.55) Uhr ein weiterer ORF-kofinanzierter Kinospielfilm als ORF-2-Premiere auf dem Programm.
Die ORF-Radios, das ORF.at-Netzwerk inklusive ORF ON und der ORF TELETEXT widmen sich ebenfalls wieder dem Festival.
Der ORF auf der Viennale
Im Festivalprogramm der diesjährigen Viennale ist der ORF mit sechs vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens kofinanzieren Produktionen vertreten: Ein zärtliches Porträt des heutigen Europas, in dem Anonymität und Warmherzigkeit kein Widerspruch sind, erzählt Sebastian Brameshuber in der Spieldokumentation „London“ rund um Bobby Sommer alias Bobby, der auf der Autobahn zwischen Wien und Salzburg mit seinen Mitfahrenden über Alltägliches, aber auch tief Persönliches ins Gespräch kommt.
Isabelle Huppert ist „Die Blutgräfin“, wenn sie in Ulrike Ottingers gleichnamigem Spielfilm gemeinsam mit ihrer von Birgit Minichmayr dargestellten Zofe auf eine aberwitzige Jagd nach dem roten Lebenssaft, der verschütteten Geschichte ihrer Ahnen und einem Buch, das ihr Vampirreich zu zerstören droht, begibt. Es spielen u. a. auch Lars Eidinger, Karl Markovics und Tom Neuwirth aka Conchita Wurst.
Im Spielfilm „Wiener Blues: The Loneliest Man in Town“ begleiten Tizza Covi und Rainer Frimmel Bluesmusiker Al Cook (Alois Koch) bei seiner Reise quer durch Wien sowie in seine Vergangenheit und auf der Suche nach neuem Glück, nachdem er erfährt, dass seine Wohnung und sein Probestudio einem Abriss zum Opfer fallen sollen.
Einen aufgrund eines plötzlichen Todesfalls nicht angetretenen Familienurlaub holt Birgit Minichmayr in Sandra Wollners bei den Filmfestspielen von Cannes ausgezeichnetem Drama „Everytime“ nach, bei dem sich die Grenzen zwischen Vergangenheit und Gegenwart langsam auflösen.
Ein Netz aus Schweigen, Überforderung und Stigma inmitten einer Almidylle entspinnt sich in Manuel Wetschers gleichnamigem Drama während der „Eklipse“ 1999, wenn ein Geheimnis die Freundschaft zweier Buben auf die Probe stellt.
Die Geschichte von „Mila/Marija“, die sich im Zweiten Weltkrieg gemeinsam mit ihrem Bruder dem bewaffneten Widerstand der Kärntner slowenischen Partisaninnen und Partisanen anschließt, erzählt Andrina Mračnikar in ihrem gleichnamigen Spielfilm, in dem u. a. Doroteja Nadrah, Oskar Haag und Edita Malovčić zu sehen sind.
„Lange Nacht der Viennale“ am 25. Oktober und „Perla“ am 1. November in ORF 2 und auf ORF ON
ORF 2 widmet dem renommierten Filmfestival auch heuer wieder eine „Lange Nacht der Viennale“: Am Sonntag, dem 25. Oktober, befasst sich ein zweiteiliges „Viennale Spezial“ (22.15 Uhr und 23.50 Uhr) mit der diesjährigen, 64. Festivalausgabe, wirft einen Blick auf die spannendsten Filme des heurigen Programms sowie auf die bewährten Retrospektiven des Österreichischen Filmmuseums und des Filmarchivs Austria. Die von ORF-Filmexperte Christian Konrad gestaltete Sendung lässt außerdem Stargäste wie die französische Schauspielikone Isabelle Huppert zu Wort kommen und holt Festivaltipps von Viennale-Direktorin Eva Sangiorgi ein.
Ergänzt wird der Viennale-Abend von drei TV-Premieren heimischer Kinoproduktionen, die vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens kofinanziert wurden: Den Auftakt macht der heuer beim Österreichischen Filmpreis als „Bester Dokumentarfilm“ ausgezeichnete Film „Noch lange keine Lipizzaner“ (22.20 Uhr) von Olga Kosanović, in der die Regisseurin ausgehend von ihrem eigenen gescheiterten Einbürgerungsfall die Frage nach Identität und dem Wir-Gedanken stellt. Die in Wien geborene und aufgewachsene Tocher serbischer Eltern wirft in ihrem Film einen humorvollen und zugleich kritischen Blick auf die Absurditäten der österreichischen Bürokratie sowie die harte Praxis der Staatsbürgerschaftsvergabe.
Ein weibliches Drei-Generationen-Porträt aus der Sicht eines Kindes, das sich nicht damit abfinden will, dass das Schicksal einzig davon abhängt, wo man hineingeboren wird, zeichnet Regisseurin und Drehbuchautorin Ulrike Kofler, wenn sie im gleichnamigen Drama die Geschichte von „Gina“ (0.05 Uhr) erzählt. Es spielen u. a. Emma Lotta Simmer, Marie-Luise Stockinger, Gerti Drassl, Ursula Strauss, Lion Thomas Tatzber und Nino Elijah Josef Tatzber.
Mit einer schwierigen Entscheidung ist Maryam Boubani als „The Witness“ (1.35 Uhr) konfrontiert: In Nader Saeivars Drama wird sie in der Rolle der pensionierten Tanzlehrerin Tarlan Zeugin eines Mordes. Doch wie soll sie mit diesem Wissen umgehen?
Regisseurin und Drehbuchautorin Alexandra Makarovás national und international ausgezeichnetes Drama „Perla“ ist am Sonntag, dem 1. November, um 22.55 Uhr in ORF 2 zu sehen. Rebeka Poláková schlüpft dabei in die Titelrolle einer tschechoslowakischen Dissidentin und alleinerziehenden Mutter, die nach einem Anruf ihrer Jugendliebe ihre neu aufgebaute Existenz und Freiheit aufs Spiel setzt.
„kulturMONTAG“ am 19. Oktober in ORF 2 und auf ORF ON
Im Vorfeld der Viennale blickt der „kulturMONTAG“ am 19. Oktober um 22.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON auf das diesjährige Festival und stellt Ulrike Ottingers schwarzhumorige Gesellschaftssatire „Die Blutgräfin“ vor, die im Festivalprogramm präsentiert wird. Ausgehend von der historischen Figur der ungarischen Aristokratin Elisabeth Báthory, um die sich zahlreiche schaurige Legenden ranken, erzählt die vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens kofinanzierte Produktion die Geschichte einer untoten Aristokratin, die als Urmutter der Vampire gilt. An den Dialogen der Ende Oktober in den Kinos startenden Kostümgroteske, in der Weltstar Isabelle Huppert die Titelrolle spielt und mit Biss durch das barocke Wien wütet, hat Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek mitgewirkt.
Die Viennale in den ORF-Radios
Ö1 berichtet laufend in den „Journalen“ und „Kulturjournalen“ über die Eckdaten der heurigen Viennale und präsentiert die Highlights des internationalen Filmfestivals. Im „Ö1 Kulturtalk“ (18.15 Uhr) am Sonntag, dem 25. Oktober, spricht Benjamin Feichter mit Filmkritikerinnen und Filmkritikern über die Viennale. Auch off air widmet sich Ö1 dem Festival und bietet zwei Frühvorstellungen (jeweils ab 6.30 Uhr) im Gartenbaukino: Am Mittwoch, dem 28. Oktober, ist „Behemoth!“ zu sehen und am Montag, dem 2. November, „Paper Tiger“ – Gratisfrühstück inklusive (Tickets für die Ö1-Viennale-Frühstücksfilme sind ab 17. Oktober unter der Nummer 01 526 59 47 69 oder in der Viennale-Vorverkaufsstelle im Gartenbaukino erhältlich).
FM4 berichtet regelmäßig on air und auf fm4.ORF.at zur und von der Viennale. Am Mittwoch, dem 28. Oktober, widmet sich die Sendung „Viennale Speziale“ (20.00 bis 22.00 Uhr) dem internationalen Filmfestival. Hier gibt es Film-Tipps und das Festivalpublikum meldet sich, ebenso wie Viennale-Direktorin Eva Sangiorgi und Filmemacher:innen, zu Wort. Viennale-Tickets gibt es unter fm4.ORF.at zu gewinnen. FM4 präsentiert außerdem den Film „Club Kid“ – und lädt zu Parties und Konzerten in die Viennale-Zentrale.
Die Viennale im ORF.at-Netzwerk und im ORF TELETEXT
Im Rahmen der aktuellen Kulturberichterstattung widmet sich auch das ORF.at-Netzwerk der Viennale. ORF ON präsentiert in einer Videokollektion preisgekrönte Filme und stellt auch das aktuelle Fernsehprogramm rund um das heurige Festival online bereit. Auch der ORF TELETEXT informiert aktuell über das Filmfestival.





