
„Dok 1: Wenn das Dorf stirbt“ und „Der Bauer und der Bobo“
Leerstehende Geschäftslokale, geschlossene Wirtshäuser, verwaiste Ortskerne – und der große Traum vom Leben am Land. In der „Dok 1“-Ausgabe „Wenn das Dorf stirbt“ will Lisa Gadenstätter am Mittwoch, dem 14. Oktober, um 20.15 Uhr in ORF 1 und auf ORF ON herausfinden, was das Dorf braucht, um zu überleben. Auf ihrer Reise taucht Lisa Gadenstätter tief in die Lebensrealitäten ländlicher Regionen ein. Mit den Menschen vor Ort spricht sie darüber, was das Landleben einzigartig macht – und über die Herausforderungen, vor denen es steht. Zu Wort kommen jene, die den Niedergang unmittelbar erleben: Alteingesessene, Jugendliche, Lehrkräfte oder Geschäftsleute. Wie hat sich das Dorfleben verändert? Was fehlt? Und wie geht es ihnen damit, ihre Heimat langsam verkommen zu sehen?
Bio-Bergbauer Christian Bachler und „Oberbobo“ Florian Klenk, Chefredakteur der Wiener Wochenzeitung „Falter“, streiten vor Hunderttausenden Social-Media-Userinnen und -Usern über die Verantwortung von Bauern für ihr Vieh. Daraus entsteht eine außergewöhnliche Freundschaft. Als die Bank den Bauernhof versteigern will, startet der Bobo eine Spendenaktion. Zahlreiche Menschen folgen dem Aufruf: Am Ende kommen 420.000 Euro zusammen und der Hof ist schuldenfrei. Ein modernes Märchen, das beide verändert: „Der Bauer und der Bobo“ kämpfen nun gemeinsam für eine nachhaltige Landwirtschaft. Regisseur Kurt Langbein hat die Geschichte einer gehaltvollen Kontroverse, die zu einer besonderen Freundschaft wurde, dokumentarisch aufgearbeitet und nutzt sie als Ausgangspunkt, um die aktuellen Herausforderungen in der Landwirtschaft aufzuzeigen und zum Nachdenken anzuregen. Der Film, der vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens unterstützt wurde, zeigt um 21.05 Uhr zwei charismatische Persönlichkeiten, die mit ihren überzeugenden Argumenten in den Dialog treten und nach Lösungen für die Probleme des modernen Agrarsektors suchen. Zwischen idyllischen Berglandschaften und dem städtischen Umfeld lernen der Journalist und der „Wutbauer“ voneinander und eröffnen neue Perspektiven auf die Landwirtschaft.

