9/11 - Der Tag, der die Welt veränderte (1) - Der Angriff
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Im Bild: Die Bilder von den brennenden Türmen des World Trade Centers in New York gehen um die Welt: Millionen Menschen verfolgen die Geschehnisse live im Fernsehen.
'25 Jahre 9/11' In zwei Teilen:

Universum History

9/11 - Ein Tag verändert die Welt (1) Der Angriff

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Was geschah wirklich am 11. September 2001? Minutiös erzählt „Universum History“ von dem Tag, der eine weltpolitische Zäsur bedeutete: von den Entführungen, dem Angriff auf das World Trade Center bis zum Einsatz der Rettungskräfte in New York.

Am 11. September 2001 werden in den USA vier Passagierflugzeuge entführt und als Waffen eingesetzt. Die Anschläge treffen die Vereinigten Staaten völlig unvorbereitet, die Bilder der terroristischen Akte und ihrer Folgen werden weltweit rezipiert. 25 Jahre nach dem verheerenden Angriff rekonstruiert der erste Teil des „Universum History“-Zweiteilers „9/11 – ein Tag verändert die Welt“ von Benoît Cressent (ORF-Bearbeitung: Sabine Aßmann) am Freitag, dem 4. September, um 22.35 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON minutiös die dramatischen Ereignisse dieses Tages bis hin zum Einsturz des Südturms des World Trade Center. Journalistinnen und Journalisten, Feuerwehrleute und weitere Augenzeugen liefern im Rahmen eines multimedialen ORF-Programmschwerpunkts (Details unter https://presse.ORF.at) mit ihren Erinnerungen an 9/11 ein eindringliches Bild jener Stunden, in denen aus einer nationalen Tragödie eine weltpolitische Zäsur wird.

9/11 - Der Tag, der die Welt veränderte (1) - Der Angriff
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Die Dokumentation zeichnet den Weg der Attentäter vom 11. September 2001 nach. Insgesamt vier Flugzeuge werden entführt. Die Gruppe um Mohammed Atta steuert jene Maschine, die um 08:46 Uhr in den Nordturm des World Trade Centers einschlagen wird.

Die ersten Stunden von 9/11

Der 11. September 2001 beginnt in New York mit strahlendem Sonnenschein. Doch an diesem Morgen besteigen 19 Terroristen an mehreren Flughäfen vier Passagiermaschinen. Obwohl einige von ihnen bei den Sicherheitskontrollen auffallen, gehen letztlich alle ungehindert an Bord. Kurz nach dem Start übernehmen die ersten Entführer die Kontrolle über American-Airlines-Flug 11. Als die Maschine um 8.46 Uhr in den Nordturm des World Trade Center rast, gehen Behörden und Medien zunächst von einem Unglück aus. Nur 17 Minuten später schlägt ein zweites Flugzeug in den Südturm ein. Nun ist klar: Die Vereinigten Staaten werden angegriffen. Weltweit unterbrechen Fernsehsender ihr Programm, auch der ORF beginnt eine Sondersendung. Die Dokumentation zeichnet die Ereignisse dieses dramatischen Tages nach und zeigt etwa, wie Redaktionen angesichts einer völlig unübersichtlichen Nachrichtenlage um verlässliche Informationen ringen und entscheiden müssen, welche Bilder sie zeigen können. Zugleich verschärft sich die Lage weiter: Ein drittes entführtes Flugzeug stürzt auf das Pentagon, der gesamte amerikanische Luftraum wird schließlich gesperrt. In New York versuchen unterdessen Hunderte Feuerwehrleute, Menschen aus den brennenden Zwillingstürmen zu retten. Doch dann stürzt der erste Turm ein.

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Der US-Präsident George W. Bush besucht am Morgen des 11. September 2001 eine Grundschule in Florida, als ihn die Nachricht von den Terroranschlägen erreicht.

Eine Stadt im Ausnahmezustand

Michael McCormick, damals Leiter der Flugsicherung für den Raum New York, schildert, wie er gemeinsam mit seinen Mitarbeitern erkennen muss, dass mehrere Maschinen entführt worden sind. Feuerwehr-Einsatzleiter Joe Pfeiffer erinnert sich an den größten Einsatz in der Geschichte des New York Fire Department: Fast eintausend Feuerwehrleute werden angefordert, während sich Tausende Menschen noch in den Türmen befinden. Seine Schilderungen machen deutlich, unter welchem enormen Zeitdruck die Rettungskräfte arbeiten.

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Michael McCormick leitet im September 2001 die Flugsicherung für den Raum New York. Er erlebt mit, wie um 9:40 Uhr morgens die Luftfahrtbehörde FAA den gesamten Luftraum über den Vereinigten Staaten sperrt.

Archivbilder und persönliche Erinnerungen

Die Dokumentation verbindet Archivmaterial mit den Erinnerungen von Menschen, die 9/11 in unterschiedlichen beruflichen und persönlichen Zusammenhängen unmittelbar erlebt haben. Kommunikationswissenschafterin Barbie Zelizer und Kommunikationswissenschafter Stuart Allan ordnen zudem ein, wie das Fernsehen und das damals noch junge Internet die Wahrnehmung der Ereignisse prägen. So entsteht die vielschichtige Rekonstruktion eines Tages, der auch die Nachrichtenberichterstattung nachhaltig verändert hat.

Teil 2 folgt am Freitag, dem 11. September, um 22.35 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON: Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie Vertreterinnen und Vertreter von US-Behörden, Geheimdiensten und Medien zeichnen darin nach, wie der 11. September 2001 die Vereinigten Staaten – und die Welt – nachhaltig verändert hat.