WELTjournal

Palästina - Leben unter Besatzung

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Der gewaltsame Polizeieinsatz Israels gegen den Trauerzug für die getötete palästinensisch-amerikanische Journalistin Shireen Abu Akleh hat international Entsetzen ausgelöst. Israelische Polizisten hatten die Prozession im arabischen Ost-Jerusalem gestürmt und waren mit Schlagstöcken gegen Trauergäste und die Sargträger vorgegangen. Die Europäische Union, die USA und die UNO zeigten sich schockiert und forderten Respekt für die Trauernden.

Das WELTjournal zeigt die aktuellen Ereignisse um den Tod und das Begräbnis der im Nahen Osten allseits bekannten und beliebten Fernsehjournalistin – und beleuchtet das schwierige Leben der Palästinenser im annektierten Ost-Jerusalem, wo auch Shireen Abu Akleh lebte.

Omar studiert Kunst und Design in Jerusalem, er besitzt die israelische Staatsbürgerschaft und kann sich daher frei im Land bewegen.
Journeyman/ORF
Omar studiert Kunst und Design in Jerusalem, er besitzt die israelische Staatsbürgerschaft und kann sich daher frei im Land bewegen.

Eine Baugenehmigung zu bekommen ist für Palästinenser dort nahezu unmöglich. Der junge Familienvater Nayef etwa lebt in ständiger Angst, dass die israelischen Behörden sein kleines Häuschen abreißen. Die 18jährige Muna wiederum muss mitansehen, wie jüdische Siedler in den Zubau zu ihrem Elternhaus einziehen, der für ihre eigene Familie gedacht war.

Mittwoch, 25.05., 23:06 Uhr
Siedlerträume - Israels schwere Hypothek