WELTjournal

Russland - Wandlungen einer Supermacht

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Seit 50 Jahren hat der ORF ein Büro in Moskau und berichtet von dort aus regelmäßig über das Auf und Ab russischer Politik – vom totalitären Sowjetstaat zur Zeit des Kalten Krieges über die Öffnung und Demokratisierung im Zeichen von Perestrojka und Glasnost bis zum autoritären russischen Nationalstaat der Gegenwart.

Erhard Hutter – der erste Moskau-Korrespondent des ORF
ORF
Erhard Hutter – der erste Moskau-Korrespondent des ORF

Der ehemalige Moskau-Korrespondent Christian Schüller zeichnet für das WELTjournal nach, wie sich die Berichterstattung aus Moskau in diesem halben Jahrhundert entwickelt hat, und wie sich in dieser Zeit das Russlandbild veränderte. 

Franz Kössler in Sibirien – bei minus 50 Grad bricht das Mikrofonkabel
ORF
Franz Kössler in Sibirien – bei minus 50 Grad bricht das Mikrofonkabel

ORF-Korrespondenten waren dabei, als die Sowjetunion vor dreißig Jahren aufgelöst wurde – ein historischer Bruch, den ihre Vorgänger in Moskau für unvorstellbar gehalten hätten. Ebenso wenig war 1991 vorauszusehen, wie Russland sich ohne Sowjetunion weiter entwickeln würde. Aus dem zeitlichen Abstand lassen sich manche Wendungen der russischen Politik besser einordnen. Christian Schüller spricht in seinem Rückblick mit den ehemaligen Moskau-Korrespondenten Otto Hörmann, Franz Kössler, Susanne Scholl, Georg Dox und Carola Schneider, mit welchen Einschränkungen und Ungewissheiten sie zu kämpfen hatten, und was sie aus den Jahren in Russland gelernt haben. 

Mittwoch, 11.08., 22:32 Uhr
Mein St. Petersburg