WELTjournal

Europas Klimakrise - Dürre und Überflutungen

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Starkregen und Überflutungen auf der einen Seite, Hitze und Dürre auf der anderen Seite – beides sind Phänomene der Klimakrise, die Europa besonders stark treffen. Die Folgen für die Landwirtschaft, die Wälder, unsere Umwelt und unser Leben im Allgemeinen sind dramatisch.

Die Klimakrise ist weitgehend menschengemacht. Abholzung, Monokulturen und Wasserentzug für Intensiv-Landwirtschaft fördern die Austrocknung des Bodens, die die weitere Erwärmung befeuert, was wiederum zu noch mehr Dürre führt.

Süd-Spanien: Plantage mit Olivenbäumen
ORF / tvntv GmbH
Süd-Spanien: Eine 5000 Hektar große Plantage mit Olivenbäumen benötigt täglich, nach Angaben von Naturschützern, 60.000 Tonnen Wasser. Inmitten der Halb-Wüste bei Tabernas.

Das WELTjournal zeigt Möglichkeiten, wie der Dürre auf politischer und gesellschaftlicher Ebene begegnet werden kann. Welche wissenschaftlichen sowie land- und forstwirtschaftlichen Maßnahmen sind möglich? Verschärft die Agrarlobby, die für EU-Subventionen für Großbetriebe sorgt, die Dürre? Oder ist sie gar Mitverursacher? Anstelle der EU-Flächensubventionierung fordern Wissenschaftler und NGOs eine Agrar-Politik, die vor allem auf Nachhaltigkeit setzt.

Auch der französische Wein ist in Gefahr
ORF / tvntv GmbH
Auch der französische Wein ist in Gefahr: Der Wein von Morgen wird im INRAE Institut bei Montpellier erforscht. Die Reben kommen mit längeren Phasen der Wasserarmut zurecht und sollen hitzeresistenter werden.

Wir stellen EU-weite Projekte zur Eindämmung der Dürre vor: Grüne Genetik, den „EU Green Deal“ für Biodiversität sowie die Bedeutung und Ausweitung einer nachhaltigen Bewirtschaftung unserer Felder und Wälder. Der Film stellt wissenschaftliche, land- und forstwirtschaftliche Projekte sowie Eigeninitiativen in Deutschland, Frankreich, Spanien und Rumänien im Kampf gegen die Dürre vor.

Mittwoch, 15.09., 23:23 Uhr
Greenpeace - vom Hippie-Projekt zur Öko-Macht