'50 Jahre Greenpeace'

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Greenpeace - vom Hippie-Projekt zur Öko-Macht

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Die Studentenbewegung und die Anti-Vietnamkriegsproteste der 60er und 70er Jahre sind die Basis, aus der die heute weltweit größte Umweltorganisation, Greenpeace, entstanden ist.

Eine Handvoll Hippies, Wehrdienstverweigerer und Umweltschützer schlossen sich vor genau 50 Jahren, am 15. September 1971, in Vancouver in Kanada zusammen, um Pazifismus und Umweltschutz zu verbinden und mit aktionistischen Mitteln gegen Atomversuche zu kämpfen. Heute ist Greenpeace bekannt durch Aktionen und Kampagnen gegen Atomkraft, Gentechnik und Erderwärmung, gegen die Zerstörung von Regenwäldern, den Walfang und Überfischung.

Rex Weyler hat als ersten Kampagnen-Fotograf die „Mind Bomb“-Methode mitentwickelt
David Malysheff
Vordenker im Ruhestand: Rex Weyler hat als ersten Kampagnen-Fotograf die „Mind Bomb“-Methode mitentwickelt.

Das WELTjournal+ zeigt, wie eine kleine Gruppe Aktivisten Regierungen herausforderte und bereit war, mit ihren Aktionen für die Vision einer grünen, friedlichen Welt Gefängnis oder sogar den Tod zu riskieren. Der mächtige Umwelt-Konzern hat mittlerweile einen Kurswechsel vollzogen, ist aber auch heute nicht ganz unumstritten. Zuletzt ist ihm mit der Klimabewegung ´Fridays for Future´ eine junge Konkurrenz erwachsen, mit der Greenpeace mittlerweile zunehmend die Zusammenarbeit sucht.

Jennifer Morgan, Chefin von Greenpeace International trifft sich mit Luisa Neubauer, Führungsfigur bei Fridays for Future
Felix Korfmann
Neue Allianzen bilden: Jennifer Morgan, Chefin von Greenpeace International (re.) trifft sich mit Luisa Neubauer, Führungsfigur bei Fridays for Future (li.).
Mittwoch, 15.09., 22:36 Uhr
Europas Klimakrise - Dürre und Überflutungen