'9/11 - 20. Jahrestag der Terroranschläge'

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Traum und Alptraum - Rückkehr nach Afghanistan

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Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 starten die USA und ihre Alliierten ihren Feldzug in Afghanistan, dem Land, das dem Drahtzieher der Anschläge, Al-Kaida-Chef Osama Bin Laden, Unterschlupf gewährte.

Das Versprechen der Amerikaner lautete, das islamistische Taliban-Regime zu stürzen und die Afghanen beim Aufbau von Demokratie, bei Freiheit und Frauenrechten zu unterstützen. 20 Jahre und hunderttausende Todesopfer später endet der längste und kostspieligste Konflikt in der Geschichte des NATO-Bündnisses in einem Desaster. Mit dem Abzug der USA haben die radikal-islamistischen Taliban wieder die Macht an sich gerissen und verfolgen Andersdenkende und vor allem Frauen, die selbstbestimmt leben wollen.

Der kanadische Reporter Graeme Smith spricht mit Frauen in Kandahar
Galafilm / Java / ORF
Der kanadische Reporter Graeme Smith spricht mit Frauen in Kandahar

Das WELTjournal+ zeigt die Geschichte von Graeme Smith, einem jungen kanadischen Kriegsreporter, der die US-Truppen und ihre Verbündeten 2001 bei ihrem Kampf um Afghanistan begleitet. Seinen Idealismus, dass der US-Einmarsch den Afghanen Frieden, Demokratie und Wohlstand bringen würde, verliert er schon nach wenigen Monaten. Doch Graeme Smith liebt Land und Leute und kehrt immer wieder nach Afghanistan zurück. Ein Abriss über 20 Jahre Krieg am Hindukusch, persönlich und bewegend erzählt.

Mittwoch, 08.09., 22:31 Uhr
11. September - Überlebende der Katastrophe