Universum History
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Kampf um Englands Krone: 1066 überquert Wilhelm mit seiner Flotte den Ärmelkanal. Er erhebt Anspruch auf die englische Krone, als Eduard der Bekenner ohne Nachkommen stirbt.

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Krieger aus dem Norden - Die Normannen (2) - Wilhelm der Eroberer

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Von der Normandie nach England: Wilhelms Feldzug endet 1066 mit seiner Krönung – und einem neuen Machtzentrum in Europa.

Die aus dem fränkischen Reich hervorgegangene Dynastie der Normannen prägt das europäische Mittelalter. Ihre Heimat ist das Herzogtum Normandie. Einst begründet von Rollo dem Wikinger, festigen seine Nachkommen ihre Machtposition. Bis Generationen später einer von ihnen gar nach der englischen Krone greift. Wilhelm der Eroberer siegt im Jahr 1066 in der Schlacht bei Hastings und wird zu einem der mächtigsten Herrscher seiner Zeit. Teil 2 des „Universum History“-Dreiteilers „Krieger aus dem Norden – Die Normannen“ erzählt seine Geschichte.

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Mit nur acht Jahren wird Wilhelm zum Herzog der Normandie. Als illegitimer Sprössling ist sein Beiname zu dieser Zeit noch "der Bastard".

Der achtjähriger Herzog Wilhelm wird zum großen Eroberer

Zu Beginn des 11. Jahrhunderts zählt die Normandie zu den wohlhabendsten Regionen im Königreich der Franken. Handel, Landwirtschaft und Fischerei sichern den Menschen ein gutes Leben. Als Herzog Robert I. im Jahr 1035 stirbt, folgt ihm sein erst achtjähriger Sohn Wilhelm nach. Er wächst in einer Welt auf, die geprägt ist von Gewalt, Verrat und politischen Intrigen. Früh lernt Wilhelm, dass Macht nur durch Entschlossenheit und Stärke zu sichern ist. Er entwickelt sich zum militärisch geschickten Herrscher, der sich gegen aufrührerische Adelige durchsetzt und der Normandie eine Phase relativer Stabilität ermöglicht: Wilhelm lässt in Caen eine monumentale Festung errichten und gründet mit Saint-Étienne und Sainte-Trinité zwei bedeutende Abteien – sichtbare Zeichen seines Machtanspruchs. Seine Ambitionen reichen schließlich weit über die Grenzen des Herzogtums hinaus: Der kinderlose englische König Eduard der Bekenner hat Wilhelm die Thronfolge in Aussicht gestellt. Als nach seinem Tod Harold Godwinson zum König gekrönt wird, fühlt sich der Normannenherzog um sein Recht gebracht. Die Dokumentation beleuchtet die Hintergründe, die den Weg zu einer der großen Entscheidungsschlachten der Geschichte bereiten.

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Der junge Herzog muss sich auch gegen aufständische normannische Barone behaupten, die sich gegen Wilhelm erheben. Er festigt seine Macht.

1066 – Die Entscheidungsschlacht bei Hastings

Wilhelm organisiert seine Truppen: Innerhalb weniger Monate versammelt er ein Heer aus Normannen, Bretonen und Flamen, lässt Schiffe bauen, Pferde und Ausrüstung bereitstellen. Die logistischen Herausforderungen sind enorm. Schließlich gelingt die Überfahrt über den Ärmelkanal. Am 14. Oktober 1066 treffen die Heere bei Hastings aufeinander. Die Schlacht, aus der Wilhelm siegreich hervorgeht, wird zur Zäsur. Mit dem Tod König Harolds wird für den normannischen Eroberer der Weg zur englischen Krone frei. Der Herzog der Normandie wird als Wilhelm I. zum König von England gekrönt.

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In der Schlacht von Hastings ist Wilhelm siegreich - sein Kontrahent Harold stirbt. Wilhelm der Eroberer wird zum englischen König gekrönt.

Wilhelms Herrschaft prägt Europas Zukunft

„Universum History“ erzählt die Geschichte dieses Machtwechsels als vielschichtiges Porträt eines Herrschers, der strategisches Kalkül, politische Weitsicht und militärische Entschlossenheit vereint – und damit die politische Ordnung Westeuropas nachhaltig verändert. Die Dokumentation verbindet die historische Einordnung durch renommierte internationale Expertinnen und Experten mit bildgewaltigen szenischen Darstellungen. Sie zeigt den Normannenherrscher Wilhelm als Architekten eines neuen Machtgefüges in Europa.

Ein Film von Juliette Desbois
Deutsche Bearbeitung: Sabine Aßmann