Panorama

Durch Dick und Dünn

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„Durch Dick und Dünn“

In dieser Ausgabe von „Panorama geht’s ums Abnehmen. Schon vor den zusätzlichen Kilos, die die Pandemie vielen im Homeoffice Werkenden aufbürdet, ist das Thema ein Dauerbrenner im Fernsehen.

Oft geht es dabei – wie in der Sendung Prisma von 1973 - um den Körper der Frau und wie er durch allerlei Diäten, Bewegungsprogramme, Pillen und mehr oder weniger bizarre technische Apparate seinen Idealmaßen näherkommen soll. Dass aber beide Geschlechter in einer Wohlstandsgesellschaft durch Bewegungsmangel und schlechte Ernährungsgewohnheiten von Übergewicht betroffen sein können, zeigen schon Interviews mit Schulkindern aus dem Jahr 1967.

 In den 1980er Jahren beginnen sich dann vor allem Frauen mit den Auswüchsen des Schlankheitstrends auseinanderzusetzen. Stefanie Werger singt 1984 mit „Rund ist gsund“ gegen den Schlankheitswahn an. Und die renommierte und früh verstorbene Filmemacherin Margareta Heinrich analysiert 1987 in der Dokumentation „Mund auf. Augen zu“   gemeinsam mit ihrer deutschen Regiekollegin Ullabritt Horn kritisch weibliche Schönheitsnormen. In „Jazz-Gitti“ Martha Butbul findet das Regisseurinnenduo ein ideales Testimonial für eine positive Einstellung zum nicht perfekten Körper.  

 Präsentiert werden die Beiträge von Nina Horowitz

Zusammengestellt von Silvia Heimader