Malarina und Philipp Hochmair in Winterkleidung stehen mit Leo Kaps von der Stadt Wien in einem Tunnel auf einer Metallplattform und sprechen miteinander.
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Malarina, Philipp Hochmair, Leo Kaps (Stadt Wien)

Wien bei Nacht: Das neue Leben nach 1945

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Die Dokumentation „Wien bei Nacht: Das neue Leben“ erkundet die neuen Möglichkeiten, die die Nacht nach Ende des Zweiten Weltkriegs eine Stadt wie Wien brachte. Im Wien bei Nacht nach 1945 tauchen neue „Player“ und Figuren auf. Wien als „Schießplatz“ des aufziehenden Kalten Kriegs spielt hier ebenso eine Rolle wie neue Milieus, die jetzt die Nacht prägen.

Schauspieler Philipp Hochmair und die Kabarettistin Malarina begeben sich auf eine Zeitreise zurück in das Wien bei Nacht der ersten Aufbaujahre. Sie steigen ins Kanalnetz von Wien auf den Spuren des „Dritten Mannes“ ebenso ein wie in die Szene der Catcher, die ebenfalls zum prägenden Moment in der neuen Unterhaltungssuche waren. Auch unter der heutigen „Loos Bar“ suchen sie nach der Geschichte und stoßen dort auf den legendären Strohkoffer, der später zu einem Tummelplatz für die freie Liebe wurde.

Auf ihrem Weg von den 1940er bis in die 1960er treffen beide auch spätere Szenenfiguren, wie die Künstlerin Valie Export, die beide mitnimmt in das Wien der 1960er.

Malarina und Philipp Hochmair zu Besuch bei der Künstlerin Valie Export: Sie stehen in einem Raum an einem Tisch mit Fotos und Dokumenten vor großformatigen Schwarzweiß-Bildern.
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Malarina, Philipp Hochmair, Valie Export

Was in den 1960ern aufgeregt hat, das würde heute wohl wieder für Aufsehen sorgen, ist sich Malarina sicher. Philipp Hochmair wiederum sieht den Jazz als die große Befreiung vom Erbe der Nazi-Zeit.

In den frühen Morgenstunden endet diese Erkundung Wiens, die eine Entdeckungsreise fern aller Klischees ist und neue Überraschungen bringt.

Mit Philipp Hochmair, Malarina, Valie Export, Berthold Molden u.v.m.

Regie

Alexandra Venier