WELTjournal
Iran - Widerstand und Hoffnung im Krieg
Für die Menschen im Iran ist ihre Lage gerade erdrückend wie nie zuvor. Zwei Monate nach Kriegsbeginn schwankt die Bevölkerung zwischen Hoffnung, Angst und der Sorge, dass die fragile Waffenruhe nicht hält.
Das WELTjournal zeigt im Geheimen gedrehte Bilder, die einen seltenen Einblick in den Kriegsalltag eröffnen. Familien, die jetzt ständig mit Blick auf die Nachrichten, ohne Arbeit und Einkommen in ihren Wohnungen ausharren, Wasser und Vorräte horten - und hoffen, von Raketen verschont zu bleiben.
Seit Jahrzehnten leiden die Menschen im Iran unter der Herrschaft der Mullahs. Sie fürchten, das Regime könnte die Unterdrückung weiter verstärken. Risse, die es in der Gesellschaft bereits gab, haben sich vertieft. Endet der Waffenstillstand, droht den Menschen doppelte Gefahr: einerseits durch den Krieg, andererseits durch Massaker von Seiten der iranischen Behörden.
Regie: Mortaza Behboudi, Sharare Mehboudi, Anne-Charlotte Gourraud
Regie
Mortaza Behboudi
Sharare Mehboud