Das pittoreske Bergdorf Monteviasco mit steinernen Häusern, Schieferdächern und Letizia Rubinato, die bergauf durch das Dorf geht.
ORF/Spiegel TV / M. Pappalardo / A. Leonardi
Das pittoreske Bergdorf Monteviasco

WELTjournal

Neuanfang für Italiens vergessenes Bergdorf

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Keine Geschäfte, keine Schule, keine Straße: Seit Jahren ist das pittoreske Bergdorf Monteviasco in der Lombardei so gut wie von der Außenwelt abgeschnitten. Seit die Seilbahn 2018 nach einem tragischen Unfall stillgelegt wurde, ist der Ort nur über einen zweistündigen Fußmarsch mit 1.442 Stufen erreichbar.

Von den einst 300 Bewohner sind nur noch eine Handvoll da. Doch die die 24-jährige Letizia Rubinato und die Herbergsbetreiberin Laura Xota geben nicht auf. Sie planen Veranstaltungen, ein Heimatmuseum und hoffen auf Besucher, die dem vergessenen Bergdorf neues Leben einhauchen.

Letizia Rubinato ist eine der Gründerinnen des Vereins zur Erhaltung des Bergdorfs. Sie steht in einer pink-schwarzen Jacke in einer engen, steingepflasterten Gasse eines alten Bergdorfes Monteviasco und hält einen Holzstock in der Hand.
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Letizia Rubinato ist eine der Gründerinnen des Vereins zur Erhaltung des Bergdorfs.

Während der Vorbereitungen des traditionellen Marienfests kommt schließlich die erlösende Nachricht: Die Seilbahn wird wieder in Betrieb genommen. Nach sieben Jahren Isolation steht Monteviasco vor einem Neubeginn.

Gestaltung

Lucia Vannucchi

Mirella Pappalardo