ORF / Golden Girls Film
Die Botschafterin Manizha Bakhtari ist auch Ständige Vertreterin Afghanistans bei den Vereinten Nationen in Wien. Obwohl die Taliban sie entlassen haben, wird sie von der österreichischen Regierung und der UNO nach wie vor als legitime Vertreterin Afghanistans anerkannt.

WELTjournal Spezial

Die letzte Botschafterin

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Mitte August ist es fünf Jahre her, dass die islam-faschistischen Taliban in Afghanistan wieder die Macht übernommen haben. Frauen werden seither wieder systematisch aus der Öffentlichkeit gedrängt, in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt und ihrer grundlegendsten Menschenrechte beraubt.

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Die Botschaft Afghanistans in Wien ist nach der Machtübernahme der Taliban in bescheidene Büros umgezogen. Der Betrieb finanziert sich aus Konsulargebühren. Die Taliban-Regierung versuchte per E-Mail, Botschafterin Manizha Bakhtari abzuberufen. Doch die Diplomatin hält ihren Posten weiterhin aufrecht.

Das WELTjournal-Spezial zeigt den Dokumentarfilm „Afghanistans letzte Botschafterin“ über die afghanische Botschafterin in Wien, Manizha Bakhtari. Sie befindet sich in der bizarren Lage, ein Land zu vertreten, dessen alte Regierung geflohen ist und dessen neues islamistisches Regime international nicht anerkannt wird. Unter immer schwierigeren finanziellen und persönlichen Bedingungen beschließt sie, sich gegen die Taliban zu Wehr zu setzen, und ihren mutigen Kampf um die Rechte der Frauen und Mädchen Afghanistans als Botschafterin fortzusetzen, treu ihrem Leitspruch “Frieden ist nicht die Abwesenheit von Krieg, sondern die Anwesenheit von Gerechtigkeit“.

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Die Arbeit der Botschafterin Afghanistans in Wien hat sich seit der Machtübernahme der Taliban am 22. August 2021 stark verändert: Manizha Bakhtari setzt sich für die Menschen in Afghanistan ein – vor allem für Frauen und Mädchen.

Gestaltung

Natalie Halla