Java/ORF
Zerstörungen, soweit das Auge reicht. Mehr als 80% der Wohngebäude, Schulen und Spitäler im Gazastreifen liegen in Trümmern.

WELTjournal +

Geboren in Gaza

Werbung Werbung schließen

Was wurde aus den Kindern von Gaza, die Filmemacher Hernan Zin während des Krieges 2014 begleitete? Seine Reportage von damals zählt zu den meistgesehenen Dokumentarfilmen auf Netflix und viele Zuschauer wollten mehr über das Schicksal der Kinder erfahren. Mehr als 10 Jahre später findet das Team des Filmemachers in den jetzigen Kriegswirren tatsächlich einige seiner Protagonisten von damals wieder.

Java/ORF
Mohamed ist mit seiner Familie auf der Flucht. Ihr Haus wurde zerbombt.

Mohamed, der als Kind den Unterhalt der Familie bestreiten musste, hat heute selbst Frau und drei Kinder. Wie mehr als 90% der Gaza-Bevölkerung mussten auch sie vor den israelischen Angriffen fliehen. Ihr Haus ist zerbombt, bei der Beschaffung von Nahrung für seine Familie riskiert Mohamed täglich sein Leben. Bisan wurde 2014 als kleines Mädchen bei einem israelischen Bombenangriff verschüttet. Nahezu die gesamte Familie wurde getötet, sie selbst überlebte schwer verletzt und muss sich im heutigen Krieg alleine durchschlagen.

Java/ORF
Bisan wurde als Kind bei einem israelischen Luftangriff verschüttet und schwer verletzt, ihre Eltern getötet. Jetzt muss sie sich alleine durchschlagen.

Udai hat gerade einen weiteren Bruder verloren, wie schon 2014: er war 11 Jahre alt, als sein Bruder vor seinen Augen bei einem israelischen Angriff getötet wurde. Die Dreharbeiten für den Film gestalteten sich äußerst schwierig: Zwei palästinensische Kameramänner wurden von israelischen Kommandos beschossen und schwer verletzt. Internationalen Journalisten verwehrt Israel den Zutritt zum Gazastreifen.

Java/ORF
Udai war 11, als er mitansehen musste, wie sein Bruder bei einem israelischen Angriff getötet wurde. Im jetzigen Krieg hat er noch einen Bruder verloren.

Gestaltung

Hernan Zin