ORF/ Federation Studio France 2026
Die von den „Solarheldinnen“ installierten Anlagen bringen Strom für Beleuchtung und das Laden von Handys – so schaffen sie auch eine Verbindung zur Außenwelt.

WELTjournal +

Das Licht der Frauen - Senegals Solar-Heldinnen

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Im ländlichen Senegal, weit entfernt von Schulen und ohne Aussicht auf Anschluss an das Stromnetz, nehmen Frauen ihr Schicksal selbst in die Hand. Um ihr Dorf mit Strom zu versorgen, reisen sie erstmals in die Stadt, um sich dort in Sachen Solar-Energie ausbilden zu lassen.

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Aïssata wurde mit 14 Jahren verheiratet. Mit 15 bekommt sie die Chance, in einer viermonatigen Ausbildung das Installieren und Reparieren von Solarpaneelen zu lernen.

Das WELTjournal+ zeigt, wie Awa, Aïssata und Néné, ungeachtet der anfänglichen Missbilligung der Männer, in der Stadt eine Ausbildung zum Bau von Solaranlagen absolvieren. Dort erwartet sie ein völlig neues Leben mit fließendem Wasser, Strom und dem Trubel einer Großstadt. Den Frauen wird ihre Abhängigkeit im Dorf bewusst, der Wunsch nach mehr Selbstbestimmung ist geweckt. Als sie vier Monate später mit dem ersehnten Know-How zurückkehren, verändern sie nicht nur die Stromversorgung in ihrem Dorf, sondern auch die Stellung der Frau in der traditionell konservativen ländlichen Gesellschaft.

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Néné setzt sich über das Solarprojekt hinaus für Bildung ein. Sie möchte, dass Mädchen und Frauen in ihrem Dorf künftig zur Schule gehen und weiterlernen können.

Gestaltung

Antoine Depeyre

Elise Darblay