Syrien – zwischen Angst und Hoffnung
ORF/BABEL DOC 2024
Nach Jahrzehnten an der Macht wurde das Assad-Regime in einer Blitzoffensive der islamistischen HTS-Miliz im Dezember 2024 gestürzt.

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Syrien - zwischen Angst und Hoffnung

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Nach einem halben Jahrhundert Diktatur erlebt Syrien einen historischen Umbruch. Doch auch eineinhalb Jahre nach dem Sturz des Assad-Regimes durch islamistische Rebellen ringt das Land weiter um Stabilität. Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa verspricht religiöse Toleranz und Demokratisierung – die Realität bleibt für viele jedoch bedrohlich.

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Tala und ihre Schwester Sarah gehören zur christlichen Minderheit in Syrien. Die neue islamistisch geprägte Führung des Landes sorgt bei ihnen für Verunsicherung.

Das WELTjournal zeigt die ersten Momente dieses turbulenten Übergangs: Von den vergoldeten Sälen des Präsidentenpalastes der Assad-Familie bis zu den düsteren Zellen der berüchtigten Folter-Gefängnisse stürmen die Menschen die Symbole und Überreste des gestürzten Regimes.

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Nach dem Machtwechsel stürmten die Menschen in Syrien das Sadnaya-Gefängnis auf der Suche nach vermissten Verwandten. Das Assad-Regime hatte hier jahrzehntelang politische Gegner festgehalten, gefoltert und ermordet.

Doch wer sind die neuen dschihadistischen Machthaber, die schrittweise die Kontrolle übernehmen? Welches Schicksal erwartet religiöse Minderheiten wie Christen und Alawiten? Während syrische Flüchtlinge in den Nachbarländern über eine Rückkehr in ihre Heimat nachdenken, entscheiden sich andere aus Angst vor den Islamisten, das Land zu verlassen.

Mittwoch, 29.07., 22:30 Uhr
Die Diplomaten - Hinter den Kulissen der Außenpolitik: Zerreißproben

Gestaltung

Apolline Convain

Jaouhar Nadi

Yaël Goujon