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Syrien - zwischen Angst und Hoffnung
Nach einem halben Jahrhundert Diktatur erlebt Syrien einen historischen Umbruch. Doch auch eineinhalb Jahre nach dem Sturz des Assad-Regimes durch islamistische Rebellen ringt das Land weiter um Stabilität. Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa verspricht religiöse Toleranz und Demokratisierung – die Realität bleibt für viele jedoch bedrohlich.

Das WELTjournal zeigt die ersten Momente dieses turbulenten Übergangs: Von den vergoldeten Sälen des Präsidentenpalastes der Assad-Familie bis zu den düsteren Zellen der berüchtigten Folter-Gefängnisse stürmen die Menschen die Symbole und Überreste des gestürzten Regimes.

Doch wer sind die neuen dschihadistischen Machthaber, die schrittweise die Kontrolle übernehmen? Welches Schicksal erwartet religiöse Minderheiten wie Christen und Alawiten? Während syrische Flüchtlinge in den Nachbarländern über eine Rückkehr in ihre Heimat nachdenken, entscheiden sich andere aus Angst vor den Islamisten, das Land zu verlassen.
Gestaltung
Apolline Convain
Jaouhar Nadi
Yaël Goujon
