
Thema
Die Millionen-Masche – Betrugsfalle Polizistentrick
„Bei mir rufen keine Betrüger mehr an“, sagt Leopoldine Zöhrer aus Rechnitz im Burgenland. Schon zweimal haben falsche Polizisten versucht, ihr Geld herauszulocken. Aber jedes Mal hat sie die Kriminellen in eine Falle gelockt und geholfen, die Betrüger zu verhaften. Die Tricks der falschen Polizisten werden immer gefinkelter und die Opferzahlen steigen.

So wurde erst vergangenen Dienstag eine 91-jährige Wienerin von einem falschen Polizisten um einen fünfstelligen Geldbetrag betrogen. Obwohl die Polizei vor allem bei Seniorinnen und Senioren auf Präventivarbeit setzt und laufend warnt, erschleichen sich die Täter immer wieder sogar Beträge in Millionenhöhe. Sonja Hochecker und Anne-Maria Neubauer sprechen für THEMA mit Opfern und echten Polizisten.
Tschernobyl – Die Reaktorkatastrophe, die auch Österreich traf
„Es war wie im Krieg — und im Krieg zählt man die Opfer nicht." So erinnerte sich Iouli Andreev an jene Zeit, in der er sein Leben riskierte. Andreev war Oberst in der Sowjet-Armee und gehörte zu den 800.000 Männern, die nach der Reaktorexplosion zwangsrekrutiert wurden, um die Folgen der Katastrophe mit bloßen Händen zu beseitigen. Tausende dieser sogenannten „Liquidatoren“ starben einen langsamen Tod.

Zum 40. Jahrestag der Reaktorexplosion vom 26. April 1986 wiederholt „Thema" eine Reportage von Christoph Feurstein. Der Bericht führt mitten in die Sperrzone: Zum Sarkophag aus 300.000 Tonnen Beton und 7.000 Tonnen Stahl, in die Geisterstadt Pripjat und zu jenen Menschen, die nach wie vor in der verstrahlten Zone arbeiten und leben.
Auf die Taube gekommen – Haustier, Supersportler, Ärgernis?
„Eine Taube als Haustier klingt vielleicht seltsam, ist aber nicht so abwegig, wenn man bedenkt, dass der Mensch sie über tausende Jahre gezüchtet hat“, sagt Fabian Hummer. Er hat eine Taube gerettet, die seitdem immer an seiner Seite ist. Im Shoppingcenter, beim Spazierengehen und sogar im Urlaub.

Manche stören sich am Taubenkot, andere am Gurren, wieder andere züchten Brieftauben. In Wien versucht man die Taubenpopulation einzuschränken. „Wir haben eine Verantwortung den Tieren gegenüber, schließlich sind sie verwilderte Haustiere“, sagt Matthias Amon vom Wildtierservice der Stadt Wien. Wie kann es gelingen, den Tauben ein artgerechtes Leben zu ermöglichen? Und warum wird die Taube so unterschätzt? Savanka Schwarz über den Vogel, der polarisiert.