Der mit Menschen gefüllte Wiener Burggarten bei Dämmerung beim großen „Staatsopern-Air“ mit Orchester auf einer beleuchteten Bühne vor historischer Architektur.
ORF/Wiener Staatsoper/Michael Pöhn
Opern Air - Wiener Burggarten

ORF-III-Programmpräsentation: Facettenreiches öffentlich-rechtliches Angebot in Rot-Weiß-Rot

Mit Kultur- und Infoschwerpunkten, viel Zeitgeschichte und Regionalität, neuen Formaten aus Wissenschaft und Kleinkunst u. v. m.

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ORF III präsentierte am Montag, dem 23. März 2026, im Wiener Ronacher seine Programmhöhepunkte 2026. Das vielseitige öffentlich-rechtliche Programmbouquet hat auch im 15. Senderjahr jede Menge zu bieten: Mit mehr als 2.300 originären Programmstunden spannt der Sender einen breiten Bogen von Live-Übertragungen aus Oper, Konzert, Theater und Kabarett über vertiefende Informations- und Diskussionsformate bis hin zu neuen Dokumentationen aus Zeitgeschichte, Gesellschaft, Wissenschaft und Kultur.

Rund 500 Gäste aus Kunst, Kultur, Wirtschaft, Werbung und Medien ließen sich die Veranstaltung nicht entgehen, an der neben den einladenden ORF-III-Geschäftsführern Kathrin Zierhut-Kunz und Peter Schöber sowie ORF-Enterprise-CFO Heinz Mosser u. a. auch die interimistische ORF-Generaldirektorin Ingrid Thurnher gemeinsam mit den weiteren ORF-Geschäftsführungsmitgliedern – Kaufmännische Direktorin Eva Schindlauer, Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz und Technischer Direktor Harald Kräuter – teilnahmen. Moderiert wurde die Abendveranstaltung von Chefredakteurin Lou Lorenz-Dittlbacher und Kulturprogrammchef Peter Fässlacher.

Schöber: „Herzensanliegen, unser Oeuvre weiter auszubauen“

„ORF III generiert mehr als 2.300 Programmstunden zu Kultur, Information, Wissenschaft, Geschichte, Regionalität und österreichischem Filmschaffen. Mit Neuproduktionen und Live-Übertragungen aus den Bereichen Oper, Theater, Konzert und Kleinkunst betreibt ORF III die größte Kulturbühne Österreichs. Es ist uns ein Herzensanliegen, mit unseren Partnern dieses Oeuvre weiter auszubauen“, so der ORF-III-Programmgeschäftsführer Peter Schöber.

Zierhut-Kunz: „Effizient, transparent und nachhaltig!“

„ORF III steht für Haltung, Qualität und Verlässlichkeit in ein zutiefst öffentlich-rechtliches Programm. In einem zunehmend unter Druck geratenen Medienmarkt ist es unsere Aufgabe, wirtschaftliche Stabilität mit programmlicher Ambition in Einklang zu bringen. Jeder Euro, den wir investieren, folgt dem Anspruch, größtmöglichen Mehrwert für unser Publikum zu schaffen – effizient, transparent und nachhaltig“, betont Kathrin Zierhut-Kunz, kaufmännische Geschäftsführerin von ORF III.

ORF-III-Programmhöhepunkte 2026 – ein Überblick:

ORF III erweitert 2026 sein Programm um neue Sendungen, wie etwa das kürzlich angelaufene Format „Die goldene Reblaus – das Heurigenquiz“, die fünfteilige Reihe „Wenn Worte heilen – Therapiegeschichten“ (Herbst), die zeigt, wie sich Sigmund Freuds Theorien bis heute entwickelt haben und diese anhand praktischer Beispiele darstellt, die Dokumentation „Menschen und Netzwerke um Maximilian I.“ (Herbst) in Kooperation mit der Universität Wien, weiters die Produktion „Heimkommen“ (Herbst), die sich mit dem Heimatbegriff auseinandersetzt, oder die Sendung „Ich hab (k)ein Heimatland“ (Frühling), in der sich Marika Lichter auf musikalische Spurensuche in ihre eigene familiäre Vergangenheit begibt.

Franz Horacek sitzt in einem Raum mit Bücherregalen und hört zwei anderen Personen aufmerksam zu, die ihm gegenübersitzen.
ORF/Talk TV
"Wenn Worte heilen – Therapiegeschichten" - Franz Horacek

Zu den kulturellen Höhepunkten – häufig im Rahmen der Programmleiste „Erlebnis Bühne“ – zählen u. a. im Osterprogramm „Osterklänge aus Madrid“ (29. März), die traditionsreichen „Passionsspiele aus Erl“ (3. April) sowie das Frühlingsfestival der Wiener Symphoniker „Wien grüßt Triest 2026“ (5. April). „Ein Fest für den Song Contest“ (11. Mai) bietet einen mit den Vereinigten Bühnen Wien gestalteten musikalischer ESC-Streifzug vor der prachtvollen Kulisse des Wiener Rathauses. Weitere musikalische Highlights: „Der neue Rudolf Buchbinder Saal – Das Eröffnungskonzert“ (29. Mai) aus Grafenegg oder die „Internationalen Barocktage Stift Melk“ (24. Mai).

Der Kultursommer in ORF III wartet auch 2026 wieder mit einer Fülle an Höhepunkten von den bedeutendsten Bühnen Österreichs auf. Dazu zählen u. a. die (zum Teil zeitversetzten) Live-Übertragungen von „Tosca“ (15. Juli) von der Oper im Steinbruch St. Margarethen und „Klassikstars am Traunsee“ (12. Juli) der Salzkammergut Festwochen Gmunden, weiters hochkarätig besetzte Produktionen wie „Stars in Gars – Unterreiner & Friends“ (August), „Aus Grafenegg: Asmik Grigorian“ (September), „Jonas Kaufmann: Lieder im Park“ (Juli), „Das große Musical Open Air“ (16. August) aus Baden sowie das „Staatsopern-Air“ (6. September) aus dem Wiener Burggarten, außerdem die traditionelle „Klangwolke“ (17. Juli) von der Styriarte sowie zwei glanzvolle Konzerte von den Salzburger Festspielen.

Jonas Kaufmann & Helmut Deutsch stehen im Freien vor einer urbanen Dachlandschaft.
ORF/Theater im Park/Lena Wunderlich/ Sony Music
Jonas Kaufmann & Helmut Deutsch

Festival-Feeling liefern Live-Konzerte der mehrtägigen Freiluftevents Woodstock der Blasmusik (2. bis 5. Juli) und Donauinselfest (3. bis 5. Juli), außerdem das „Purkersdorf Open Air“ (29. August).

Aus Melk (29. Juni) und Güssing (3. August) präsentiert ORF III als Teil des „ORF-Kultursommers“ wieder humorvolles „Kabarett unter Sternen“.

Stimmungsvolle Konzerte stehen auch zum Jahresende vermehrt auf dem Spielplan: So sind im Weihnachtsprogramm u. a. das „Adventkonzert der Wiener Symphoniker“ (20. Dezember) aus dem Stephansdom sowie das „Christtagskonzert von den Salzkammergut Festwochen Gmunden“ (25. Dezember) zu erleben. Aus der Wiener Staatsoper überträgt der Sender zu Silvester zudem wie gewohnt „Die Fledermaus 2026“ (31. Dezember).

Auch in diesem Jahr zeichnet der Sender im Rahmen des Formats „ORF III Bühnenlegenden“ Porträts ausgewählter Künstlerinnen und Künstler – u. a. Nikolaus Harnoncourt, Edita Gruberová oder Piotr Beczała.

Edita Gruberova steht mit ausgebreiteten Armen vor einem Orchester auf einer Konzertbühne.
ORF/Ali Schafler
ORF III Bühnenlegenden: Edita Gruberova

Die Dokuleiste „Erbe Österreich“ erzählt die außergewöhnliche Geschichte herausragender Persönlichkeiten, Bauwerke und Kunstschätze. So sind 2026 u. a. die Produktion „Theodor Herzl – 130 Jahre ,Der Judenstaat’“ (Herbst) sowie eine weitere Staffel „Bei uns daham“ (Herbst) zu sehen. „Die Erfindung des Urlaubs“ (5. Mai) erkundet Österreichs schönste Landschaften und die Fortsetzung der Reihe „Villen am Wörthersee“ (Juni) besucht eindrucksvolle Bauten rund um das Urlaubsparadies im Süden Österreichs.

Villen am Wörthersee
ORF/Lagoon Motion Pictures
Villen am Wörthersee

Der „ORF III Themenmontag“ steht 2026 wieder für tiefgehende Recherchen und umfassende Hintergrundberichte. Spannende Storys wie „Geschäftsmodell Humana“ (November) oder „Der Camping-Check“ (Juni) werfen einen kritischen Blick hinter die Kulissen, decken verborgene Zusammenhänge auf und machen komplexe Themen für das Publikum anschaulich und nachvollziehbar.

Auch in diesem Jahr legt ORF III einen starken Fokus auf Regionalität – u. a. mit den Produktionen „Sprachen der Berge“ (2. April, 9. April), „Bergsteigerdörfer und ihre Menschen“ oder „Durchs Land mit Armin Assinger“.

Armin Assinger in traditioneller Tracht steht mit ausgebreiteten Armen auf einem Holzsteg an einem alpinen See, umgeben von Bergen und grünen Hängen.
ORF/Thomas Ramstorfer
Durchs Land mit Armin Assinger

Die Programmleiste „zeit.geschichte“ wirft einen Blick auf prägende Kapitel der österreichischen und internationalen Geschichte, darunter „Schicksalstage Österreichs – Die Tschernobyl-Katastrophe“ (25. April), „Österreichs große Skandale – Die Bawag-Affäre“ (23. Mai), „Jugoslawien – das verschwundene Land“ (Juni), „Große Momente – Bilder, die Österreich bewegten“ (Herbst/Winter) oder auch „Schau’n Sie sich das an! Die Geschichte des Kabarett Simpl“ (Herbst/Winter). In „Ikonen der Wissenschaft“ (Herbst/Winter) stehen außergewöhnliche Persönlichkeiten aus Forschung und Wissenschaft im Fokus, darunter etwa Konrad Lorenz, Anna Freud und Marie Jahoda.

Michael Niavarani im Smoking steht vor einer roten Wand zwischen zwei gerahmten Porträtfotos und hebt beide Daumen nach oben.
ORF/Simpl/Jan Frankl
Schau’n Sie sich das an! Die Geschichte des Kabarett Simpl: Michael Niavarani

2026 setzt ORF III unter der Leitung von Chefredakteurin Lou Lorenz-Dittlbacher erneut ein deutliches Zeichen für herausragende Kompetenz im Bereich Information. Mit einem breit gefächerten Themenspektrum – von „100 Jahre Queen“ über „25 Jahre 9/11“ bis zu den „Midterm Elections“ in den USA – liefert das Programm fundierte und umfassende Berichterstattung.

Lou Lorenz-Dittlbacher steht in einem Garten‑Setting vor modernen Sesseln und Lichtpaneelen und hält eine Moderationskarte in der Hand.
ORF/Klaus Titzer
Lou Lorenz-Dittlbacher

Für kontinuierliche Aktualität sorgen tägliche Live-Einstiege in „ORF III AKTUELL“, ergänzt durch politische Diskussionsformate wie die alternierenden Sendungen „zur SACHE“ und „Runde der ChefredakteurInnen“.

Darüber hinaus umfasst das Angebot zahlreiche Spezialsendungen, darunter Pressekonferenzen, Gespräche mit politischen Akteurinnen und Akteuren sowie Expertinnen und Experten. Ein zentrales Element bildet zudem „Politik live“, in dessen Rahmen alle wesentlichen Debatten sowie Veranstaltungen des Nationalrats und Bundesrats live und kommentiert übertragen werden.

Abgerundet wird das Info-Programm durch die bewährten „Sommer(nach)gespräche“, die auch 2026 zu den Fixpunkten zählen.

Programmhöhepunkte 2026