
Moderations-Duo, National Partners, Volunteers, RSO u. v. m.: Neues zum Eurovision Song Contest 2026
Seit Donnerstagfrüh ist bekannt, Victoria Swarovski und Michael Ostrowski moderieren den Eurovision Song Contest 2026 in Wien! Der ORF präsentierte bei einem umfassenden Medienupdate am 29. Jänner 2026 außerdem weitere spannende Neuerungen.
English Version:
Hosts, national partners, volunteers, RSO and more: New updates for the Eurovision Song Contest 2026
Nachdem in den vergangenen Wochen bereits wichtige Meilensteine passiert wurden, darunter das erste Production Meeting, die Übergabe des traditionellen Gastgeschenks von der vorherigen an die aktuelle Host City, die Auslosung der Semifinale, der Rekord-Ticketverkauf, das Sign-Performer:innen-Casting sowie die Vorstellung des Schulwettbewerbs „United by Music“, wurden nun die neuesten Entwicklungen vorgestellt. ORF-Generaldirektor Roland Weißmann, ORF-Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz, die kaufmännische Direktorin des ORF, Eva Schindlauer und ESC-Executive-Producer Michael Krön informierten dabei neben der Entscheidung über die Moderation auch über die National Partners, Neues zum Volunteer-Auswahlverfahren und zu den Bereichen Inklusion und Barrierefreiheit sowie über Musikalisches vom RSO. Das Medienupdate wurde von Alexandra Maritza Wachter moderiert und war live in ORF III und auf ORF ON zu sehen, wo es weiterhin on demand abrufbar ist.

ORF-Generaldirektor Roland Weißmann: „Der ORF ist langjähriger Experte auf dem Gebiet von Großveranstaltungen. Dass der Eurovision Song Contest ein Event von ganz besonderem Interesse ist, zeigte auch zuletzt der Rekord-Ticketverkauf. Dadurch ergeben sich aber auch wunderbare Möglichkeiten, um die Menschen einzubinden und den Song Contest für möglichst viele erlebbar und zugänglich zu machen. Das gilt auch für die jungen Fans, die wir im Rahmen des Schüler:innen-Wettbewerbs ‚United by Music‘ miteinbeziehen. Es freut mich ebenso, dass das ORF Radio-Symphonieorchester eine besondere Rolle spielen wird und nicht nur das Musikthema interpretieren, sondern auch beim Opening des Großen Finales in der Wiener Stadthalle und bei der Opening Ceremony am Rathausplatz spielen wird.“
ESC-Executive-Producer Michael Krön: „Wir nähern uns eiligen Schrittes der Song-Contest-Woche im Mai. Zuletzt hat ein Meilenstein den nächsten gejagt und es ist klar – das Tempo wird ab jetzt nur noch höher. Vom ersten Production Meeting bis hin zum Casting für Sign-Performer:innen, die Musikperformances in Gebärde darstellen und einen wichtigen Beitrag zur Barrierefreiheit des Events leisten. Auch die Suche nach den Volunteers ist bereits mitten in der nächsten Runde. Mit dem RSO wird außerdem ein Orchester von Weltrang Teil des Programms sein. Eines steht fest: Es geht spannend weiter!“
Victoria Swarovski und Michael Ostrowski moderieren den 70. Eurovision Song Contest in Wien!

Die Moderation für den Eurovision Song Contest steht fest: Victoria Swarovski und Michael Ostrowski sind die Hosts des größten TV-Unterhaltungsevents der Welt. Das Duo wird alle neun Shows vom 12. bis zum 16. Mai 2026 moderieren und mit „Good Evening Europe!“ ein Millionenpublikum aus der Wiener Stadthalle begrüßen.
ORF-Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz: „Victoria Swarovski und Michael Ostrowski sind zwei motivierte, spannende und außergewöhnliche Persönlichkeiten, die uns durch die spektakulären Shows des Eurovision Song Contest führen werden. Unser Ziel ist es, ein internationales Publikum aus der ganzen Welt mit einem aufsehenerregenden TV-Erlebnis zu begeistern. Wir haben dafür ein Konzept erarbeitet und dann nach den passenden Hosts gesucht – und wir haben sie gefunden! Victoria und Michael sind ein frisches Paar, das man so noch nicht erlebt hat. Beide mit großer Leidenschaft für den ESC, zwei hervorragende Botschafter für die Sache, die mit ihrer Performance noch lange in bester Erinnerung bleiben werden.“
Victoria Swarovski – das Moderationsjuwel aus Tirol
Victoria Swarovski (geb. 16. August 1993 in Innsbruck, Österreich) ist TV-Moderatorin, Unternehmerin, Model, Designerin und Sängerin. Als Teil der weltbekannten Swarovski-Familie entschied sie sich früh bewusst für einen eigenständigen beruflichen Weg abseits des Familienunternehmens.
Bereits mit 16 Jahren unterschrieb sie ihren ersten Plattenvertrag bei Sony Music und veröffentlichte mehrere Singles. Mit 18 zog sie nach Los Angeles, wo sie u. a. mit der Grammy-prämierten Songwriterin Diane Warren zusammenarbeitete.
Den großen Durchbruch feierte sie 2016 mit dem Sieg der TV-Tanzshow „Let’s Dance“. Kurz darauf wurde sie die jüngste Jurorin in der Geschichte von „Das Supertalent“. Ab 2018 ist sie fester Bestandteil des Moderationsteams von „Let’s Dance“, einer der erfolgreichsten Shows im deutschsprachigen Raum. Zu ihren weiteren TV-Highlights zählen die Moderation der „100 Jahre Disney Show“ sowie sowie der Glamour Women of the Year Award und der Bambi, einem der renommiertesten Entertainment-Preise Europas.
Neben ihrer Fernsehkarriere gründete Victoria 2020 ihre eigene Beauty-Marke ORIMEI. Als Model erschien sie am Cover zahlreicher nationaler und internationaler Magazine, darunter Glamour, ELLE, L’Officiel, Gala Style und Forbes. Als gebürtige Tirolerin entwarf sie zudem mehrere Dirndl- und Modekollektionen sowie Accessoires.
Victoria Swarovski gilt als neugierige, vielseitige Persönlichkeit, die neue Herausforderungen sucht. Anfang 2026 erfüllte sie sich mit der Teilnahme an der Dakar Rallye, der härtesten Rallye der Welt, einen lang gehegten Lebenstraum.
Victoria Swarovski: „Man kann es gar nicht in Worte fassen. Ich habe schon unfassbar viele coole Sachen machen dürfen, aber der Eurovision Song Contest ist mit Abstand das Spektakulärste. Ich bin schon sehr aufgeregt – wer kann schon von sich sagen, vor 170 Millionen Menschen moderiert zu haben. Als die Anfrage kam, musste ich im ersten Moment zweimal hinschauen. Aber mir war klar, dass ich sofort zusagen muss und mich dieser Herausforderung stellen will. Beim Eurovision Song Contest kommen Menschen zusammen und feiern das Leben und die Musik – und genau diese Positivität macht die Show so außergewöhnlich. Außerdem freue ich mich unfassbar, dass ich zusammen mit Michael Ostrowski moderieren darf.“
Michael Ostrowski – das preisgekrönte Multitalent mit Schmäh
Michael Ostrowski (geb. 3. Jänner 1973 in Leoben, Österreich) ist Schauspieler und Moderator und stammt aus der Steiermark. In erster Linie ist das Multitalent als Schauspieler bekannt und spielt dabei üblicherweise komödiantische Rollen. Bei einigen Filmen zeichnet Ostrowski auch für das Drehbuch verantwortlich („Nacktschnecken“, „Contact High“, „Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott“) oder hat Regie geführt („Hotel Rock’n’Roll“). Für den 2022 erschienenen Film „Der Onkel“ (aktuell auf ORF ON abrufbar) spielte Ostrowski nicht nur neben Anke Engelke und Simon Schwarz die Hauptrolle, sondern war auch für Drehbuch und Regie verantwortlich. Auch das im Rowohlt Verlag erschienene Buch „Der Onkel“, die Vorlage für den Film, stammt aus der Feder Ostrowskis. Darüber hinaus hat Ostrowski in zahlreichen Serien („Eberhoferkrimi“, „Ein Krimi in Passau“, „Vier Frauen und ein Todesfall“) mitgespielt.
Seinen Durchbruch feierte Ostrowski 2004 mit dem Film „Nacktschnecken“ über die etwas verunglückte Pornokarriere dreier Ex-Studenten, der zum zweiterfolgreichsten Film des Jahres wurde. Heute gehört er zu den meist engagierten österreichischen Schauspielern. Außerdem ist Ostrowski regelmäßig als Moderator tätig („Nestroy Theaterpreis“, „Amadeus Austrian Music Awards“). Für die Moderation von „100 Jahre Radio“ erhielt er den österreichischen Fernsehpreis Romy.
Michael Ostrowski: „Ich freue mich wahnsinnig, den Eurovision Song Contest moderieren zu dürfen. Victoria ist eine tolle Partnerin und ich bin überzeugt davon, dass wir das gemeinsam super schaukeln werden. Als ich die Zusage für die Moderation bekommen habe, kam ich gerade frisch aus einer Wurzelbehandlung und habe mir gedacht, das trifft sich jetzt doch ganz angenehm“, schmunzelt er. Und weiter: „Der Eurovision Song Contest ist immer ein Spaß, von den Kostümen, über die Acts bis hin zu den Liedern. Es gibt keine vergleichbare Veranstaltung auf der ganzen Welt, der Eurovision Song Contest steht für Toleranz, Miteinander und Gemeinsamkeit – Werte, die ich durchaus gerne vertrete!“
Kooperation beim Eurovision Song Contest: Das sind die National Partners des ORF
Starke österreichische Partner für den 70. Eurovision Song Contest in Wien: Zehn Unternehmen, größtenteils Familienunternehmen und Big Player aus der heimischen Wirtschaft, unterstützen die Jubiläumsausgabe und nutzen die Möglichkeit, in Zusammenhang mit dem größten TV-Unterhaltungsevent der Welt aufzutreten.
Eva Schindlauer, Kaufmännische Direktorin des ORF: „Beim Eurovision Song Contest 2026 blicken Millionen von Menschen aus Europa und darüber hinaus nach Wien und Österreich. Im Umfeld dieser einzigartigen Reichweite haben Unternehmen die Möglichkeit, sich als nationale Partner zu präsentieren und in Verbindung mit dem größten TV-Unterhaltungsevent der Welt wahrgenommen zu werden. Wir freuen uns sehr darauf, mit der Unterstützung unserer Partner aus der Wirtschaft ein unvergessliches Musikfest auszurichten.“
Die National Partners im Überblick (in alphabetischer Reihenfolge):
- A1
- ÖBB
- Omoda Jaecoo
- Österreichische Lotterien, win2day, EuroMillionen, EuroDreams
- Ottakringer
- sehen!wutscher
- Spar Österreich
- Volksbank
- XXXLutz
Die Österreich Werbung ist Official Partner des Eurovision Song Contest 2026.
Auswahlverfahren für Volunteers geht in die nächste Runde
Seit Anfang Dezember 2025 ist der ORF auf der Suche nach Volunteers, also freiwilligen Helferinnen und Helferinnen u. a. in den Bereichen Guest & Delegation Services, Audience & Public Interaction oder Sustainability & Support. Die Anmeldephase ist mittlerweile beendet, nun werden die im ersten Schritt gemeinsam mit einem Lebenslauf eingelangten Video-Bewerbungen gesichtet. Parallel dazu haben bereits mehr als 300 Bewerber: innen die nächste Runde erreicht. Dieser Sichtungsprozess dauert voraussichtlich bis Anfang Februar. Am 28. Februar und 1. März findet der Recall für alle statt, die eine Runde weitergekommen sind.

Zahlreiche beeindruckenden Persönlichkeiten haben sich gemeldet, um freiwillig als Unterstützer: innen für gute Stimmung und gelebte Gastfreundschaft dabei zu sein und eine der weltgrößten Musikshows hautnah miterleben zu können. Neben Deutsch und Englisch sprechen die Kandidatinnen und Kandidaten 44 weitere Fremdsprachen und decken damit den Großteil der Landessprachen aller teilnehmenden Länder ab.
Unter den Bewerberinnen und Bewerbern sind nahezu alle Berufsgruppen vertreten – von Studierenden bis hin zu Personen in Vorstandspositionen, die sich eigens Urlaub genommen haben, um Teil des Eurovision Song Contest in Wien zu sein. Was alle verbindet, ist die Leidenschaft für das gemeinsame Fernseherlebnis. Viele berichten, dass der Eurovision Song Contest für sie seit ihrer Kindheit ein Fixpunkt und Familienereignis ist, für das sie sich nun gerne Zeit freihalten und auch etwas zurückgeben wollen.
Unter allen Volunteer-Anmeldungen leben vier von fünf Personen in Österreich, die meisten davon in Wien, gefolgt von Niederösterreich. Jede fünfte Person wohnt im Ausland. Insgesamt haben sich Interessierte aus mehr als 30 Nationen angemeldet, darunter aus vielen europäischen Ländern, aber auch aus den USA, Kanada und Australien.
Musikalisches Opening des Eurovision Song Contest mit dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien
Das ORF Radio-Symphonieorchester wird nicht nur das Musikthema von Dorothee Freiberger und Martin Gellner für den Eurovision Song Contest interpretieren, sondern auch bei Opening des Großen Finales am 16. Mai in der Wiener Stadthalle und bei der Opening Ceremony am 10. Mai am Rathausplatz spielen. Das musikalische Thema – eine Neuinterpretation ausgewählter Themen aus Mozarts „Zauberflöte“ – wurde bereits im Herbst 2025 vom Radio-Symphonieorchester eingespielt.
Ein weiteres Highlight präsentiert das Radio-Symphonieorchester im ORF RadioKulturhaus am 24. April: In Kooperation mit heimischen Künstlerinnen und Künstlern steht ein Konzert mit den größten ESC-Hits auf dem Programm (wird auch linear im TV gezeigt).

Über das Radio-Symphonieorchester
Das ORF Radio-Symphonieorchester Wien (RSO) zählt zu den international anerkannten Spitzenorchestern Europas. Seit seiner Gründung 1969 steht es für eine außergewöhnliche Programmvielfalt, die das klassisch-romantische Repertoire ebenso umfasst wie Werke der Moderne und zeitgenössische Musik, darunter jährlich mehrere Ur- und Erstaufführungen.
Von 2019 bis 2025 prägte Marin Alsop als Chefdirigentin das Profil des Orchesters; im Mai 2025 wurde sie zur Ehrendirigentin ernannt. Ab der Saison 2026/27 übernimmt Markus Poschner die Position des Chefdirigenten.
Das RSO ist regelmäßig in Wiens großen Konzertsälen und bei internationalen Festivals präsent, gastiert weltweit und hat sich auch als Opern- und Filmorchester etabliert. Zahlreiche preisgekrönte Einspielungen, eine Grammy-Nominierung 2025 sowie ein starkes Engagement in Musikvermittlung und Nachwuchsförderung unterstreichen seine künstlerische Bedeutung.
Beheimatet im ORF RadioKulturhaus erreicht das RSO sein Publikum über Konzerte ebenso wie über Radio, TV und digitale Plattformen des ORF.
Der Eurovision Song Contest barrierefrei: Breites Angebot und Auswahl der Sign-Performer:innen
Der 70. Eurovision Song Contest in Wien wird ein Event für alle! Dementsprechend wichtig sind dem ORF Inklusion und Barrierefreiheit in allen Bereichen der Veranstaltungen rund um den ESC. Für das Mega-Event im Mai wird der ORF daher ein breites Angebot bereitstellen: von den begleitenden Song-Performances in International Sign, Vibrationswesten und einer Accessify-App bis hin zu allen barrierefreien Services (Untertitelung, Audiodeskription und Gebärdensprachdolmetschung). Der ORF will damit ein starkes Zeichen für Menschen mit Behinderungen setzen – im Programm, in der Wiener Stadthalle und bei Public Viewings.
Nach Casting im ORF: Das sind die Sign-Performer:innen für den 70. Eurovision Song Contest
Am Freitag, dem 16. Jänner 2026, fand am ORF-Mediencampus ein Casting für Sign-Performer:innen aus der internationalen Gehörlosen-Community statt. 13 Teilnehmer:innen bewiesen dabei ihre künstlerische Kompetenz. Ihre Aufgabe wird sein, die Songs der teilnehmenden ESC-Acts in International Sign zu performen. Neun Sign-Performer:innen wurden schließlich nach dem mehrstündigen Casting am ORF-Mediencampus ausgewählt, sie arbeiten in den nächsten Monaten an den teilnehmenden ESC-Acts: Anja Burghardt (Linz), Alice Hu (Shanghai), Amanda Jovanovic (Wien), Carina Kilinc (Wien), David Obermaier (Graz), Inna Shparber (Berlin), Julia Kulda-Hroch (Berlin), Kateryna Radek (Bielefeld/Regensburg) und Rafel-Evitan Grombelka (Hamburg/Köln).

Die Jury des ORF-Castings bestand aus fünf Mitgliedern, darunter drei gehörlose Expertinnen aus der Gehörlosen-Community (Ilona Seifert von Witaf, Sabine Klein von Equalizent, Helene Jarmer, Präsidentin ÖGLB) und zwei hörende Expertinnen des ORF (Sabine Weber aus der Fernsehfilm-Redaktion und Judith Weissenböck vom ORF-Landesstudio Wien).
Kick-off für die Tätigkeit der Sign-Performer:innen ist der 31. Jänner. Ab dann werden sie monatlich an Trainings und Workshops teilnehmen. Sie werden dabei von Delil Yilmaz und Lena Schramek beraten und begleitet. Ende April findet die Produktionswoche unter der Leitung von Judith Weissenböck statt, in der alle Sign-Performances voraufgezeichnet werden. Die Performances werden bei den Halbfinal-Shows als auch beim Finale auf ORF 2 Europe sowie auf ORF ON ausgestrahlt. Die Sign-Performances werden allen Sendern der Teilnehmerländer zur Ausstrahlung auf ihren barrierefreien Plattformen zur Verfügung gestellt.
Bereits seit 2015 ist die Sign-Perfomance ein Teil des barrierefreien Angebots beim Eurovision Song Contest. Als erster öffentlich-rechtlicher Sender, der bei einem Song Contest die dargebotenen Titel mit Sign-Performance produziert hat, war der ORF maßgeblich bei der Etablierung dieses Services beteiligt.
Weitere barrierefreie Angebote
Alle im TV-ausgestrahlten Sendungen des Eurovision Song Contest im Mai werden mit Untertiteln versehen und auf der ORF-Teletext-Seite 777 aufrufbar sein. Darüber hinaus wird eine Audiodeskription der Sendungen über den Zweikanal-Ton und auf ORF ON angeboten sowie die TV-Erlebnisse in Österreichische Gebärdensprache übersetzt und auf ORF 2 Europe und ORF ON nachverfolgbar sein.
Auch bei den Events wird auf Barrierefreiheit geachtet und es werden umfassende Serviceangebote an den Event-Locations bereitgestellt. Für gehörlose und blinde Menschen wird die KI-basierte Plug&Play-Plattform „Accessify“ angeboten, die individuell über das Smartphone nutzbar sein wird. Services, die dadurch nutzbar gemacht werden sind u. a. Audiodeskription über TV-Signal, Sign-Language über TV-Signal, Speech-to-Text und Soundverstärkung über Bluetooth-Hörgeräte. Um hörbehinderten Menschen Musik über das Fühlen zugänglich zu machen, werden im Rahmen der Shows Vibrationswesten zur Verfügung gestellt. Die vibrierenden Elemente der Spezialwesten machen Töne auf der Haut direkt erlebbar. Weitere Services vor Ort für Menschen mit Behinderungen werden durch eine Kooperation mit FullAccess möglich gemacht: So wird es u. a. Service-Points vor Ort zum barrierefreien Angebot, Mitarbeiter:innen-Schulungen zum Umgang mit Menschen mit Behinderungen und Hinweisangebote im Web geben. Zudem wurden Menschen mit Behinderungen dazu aufgerufen, sich für das Volunteers-Programm zu bewerben.
„United by Music" – Österreichischer Schul-Musikwettbewerb zum Eurovision Song Contest 2026
Unter dem Motto „United by Music“ werden bei einem Schulwettbewerb vom österreichischen Bildungsministerium und dem ORF junge Talente, die ihre Leidenschaft, Kreativität und den europäischen Geist auf die Bühne bringen wollen, gesucht. Teilnehmen können Schulgruppen der Sekundarstufe II aus allen Regionen Österreichs – sei es als Klasse, Kleingruppe oder klassenübergreifendes Team.
Der kreative Spielraum ist dabei vielfältig: Die Schülerinnen und Schüler können neue Songtexte schreiben und vertonen, Coverversionen bekannter Hits gestalten, Tanzperformances mit Musik inszenieren oder Gedichte mit musikalischer Begleitung erarbeiten. Von Pop und Rap über traditionelle Musik bis hin zu Chorgesang oder Bandprojekten – alle Genres und Ausdrucksformen sind willkommen! Die musikalischen Beiträge werden als Video- oder Audioaufnahme in der Länge von zwei bis fünf Minuten mit Smartphone oder anderen Aufnahmegeräten eingereicht. Einreichungen können auf der Homepage des Bildungsministeriums unter www.bmb.gv.at/united-by-music ab 9. Februar vorgenommen werden. Das Ende der Einreichfrist ist der 27. März 2026.
Damit ganz Österreich vertreten ist, wird aus jedem Bundesland eine Musikgruppe – ob Band, Chor oder Ensemble – von einer Jury ausgewählt. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden von der ÖBB mit ihrer Klasse oder ihren Fans nach Wien gebracht, um an der „Afternoon-Preview-Show“ teilzunehmen. Insgesamt erleben so etwa 300 Schülerinnen und Schüler die Welt des Song Contest hautnah und werden Teil von Europas größtem Musikfest.
Die Pressemappe als Download:
Moderations-Duo, National Partners, Volunteers, RSO u. v. m.: Neues zum Eurovision Song Contest 2026