Tschernobyl - Die Katastrophe: Unfall (2/4)
ORF/LOOKS Film/imago images/Valery Zufarov
Im Bild: Die Operateure in Tschernobyl müssen die atomare Kettenreaktion in dem gigantischen Reaktor von knapp 12 Metern Durchmesser mithilfe von 211 Steuerstäben kontrollieren. Dabei ist ein ständiges manuelles Eingreifen erforderlich.
Zum 40. Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl am 26.04.:

zeit.geschichte

Tschernobyl - Die Katastrophe: Unfall (2/4)

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Überlebende wie der Atomingenieur Boris Stolyarchuk schildern die Ereignisse der Unglücksnacht von Tschernobyl. Der damals 26-Jährige erlebt die Explosionen auf Block 4 und ist sich sicher, dass er die Nacht nicht überleben wird.
Am nächsten Morgen ist die Welt eine andere. Der junge Arzt Alexander Bugar wird am 26. April 1986 frühmorgens ins Krankenhaus von Prypjat gerufen, um die akuten Strahlen- und Brandverletzungen der ersten Opfer aus dem Atomkraftwerk zu behandeln. Der Atomingenieur Oleksiy Breus trifft an diesem Tag zum letzten Mal seinen Freund, den Reaktorfahrer Leonid Toptunow. Der junge Mann, der den Sicherheitstest in Block 4 mit durchführt, wird den Unfall nicht überleben.
Der Atomingenieur Nikolai Steinberg - der Mann, der Tschernobyl mit aufgebaut hat - hört am Morgen des 26. April gut 1000 Kilometer von Tschernobyl entfernt Gerüchte über einen nuklearen Unfall. Doch zu diesem Zeitpunkt ist das Geheimhaltungssystem der Sowjetunion bereits in Aktion getreten. Die Agenten des sowjetischen Geheimdienstes KGB schotten die Stadt komplett ab. Die Wahrheit über das, was im nordukrainischen Atomkraftwerk wirklich passiert ist, soll vertuscht werden.

Regie

Dirk Schneider

Ariane Riecker