zeit.geschichte

HITLER AND THE REICHSTAG FIRE (2/2)

Hitler und der Reichstagsbrand (2/2)

Werbung Werbung schließen

Der Reichstagsbrand am 27. Februar 1933 war ein schicksalhaftes Ereignis in der Geschichte Deutschlands, das als Vorwand für die Errichtung eines autoritären Regimes unter der Führung von Adolf Hitler und der NSDAP genutzt wurde.
Der Brand brach gegen 23 Uhr im Reichstagsgebäude aus und zerstörte weite Teile des Gebäudes. Obwohl es nur einen Verdächtigen gab, der noch dazu beteuerte allein für den Brand verantwortlich zu sein, nutzten die Nationalsozialisten die Gelegenheit, um die Schuld auf die Kommunisten zu schieben und eine massive Verhaftungswelle von politischen Gegnern einzuleiten.
5 Männer wurden in einem Schauprozess angeklagt. Unter ihnen einer mit jugendlichem Aussehen, den man im brennenden Reichstag entdeckt und verhaftet hat -Marinus van der Lubbe.
Die auf wundersame Weise erhaltenen Aufzeichnungen dieser Verhandlung ermöglichen es uns, die Ereignisse durch die Stimmen der Ankläger und der Zeugen zu rekonstruieren.
Hitler nutzte den Brand, um das Ermächtigungsgesetz durchzusetzen, das ihm und der NSDAP ermöglichte, Gesetze ohne Zustimmung des Reichstags zu erlassen und die Grundrechte der Bürger einzuschränken. Dies war der Beginn einer Ära des Terrors und der Unterdrückung, die zur nationalsozialistischen Diktatur und schließlich zum Zweiten Weltkrieg führen sollte.
Es gibt bis heute viele Theorien und Spekulationen darüber, wer den Brand tatsächlich gelegt hat und welche Motive dahinterstanden. Einige Historikerinnen und Historiker argumentieren, dass die Nationalsozialisten selbst den Brand gelegt haben, um einen Vorwand zu haben die Kommunisten zu verfolgen und die Macht zu ergreifen. Bis heute bleibt der Reichstagsbrand jedoch ein dunkles Kapitel in der Geschichte Deutschlands und ein Mahnmal für die Gefahren von extremistischen Ideologien und autoritären Regimen.

Regie

Mickael Gamrasni