Karl Merkatz steht als Karl Bockerer auf einem Stuhl vor seinem Geschäft und hält mit Alfred Böhm als Hatzinger eine an der Hauswand montierte rote Fahne in der Hand, ein Polizist und ein Mann mit Jägerhut sprechen ihn darauf an
ORF/Neue Delta-Film
Karl Merkatz (Karl Bockerer, mi.), Alfred Böhm (Hatzinger, re.).

Der Bockerer

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Mit der bissigen Gesellschaftssatire ‚Der Bockerer’ schuf Franz Antel einen Meilenstein der österreichischen Filmgeschichte, der auch international Anerkennung fand. Karl Merkatz brilliert in der Titelrolle.

Karl Merkatz als Karl Bockerer, Ida Krottendorf als Sabine Bockerer und Alfred Böhm als Hatzinger sitzen schwarz gekleidet in einem Gasthaus an einem Tisch und unterhalten sich bei einem Bier, im Hintergrund hängt ein Plakat mit der Aufschrift 'Achtung Spione!'
ORF/Neue Delta-Film
Karl Merkatz (Karl Bockerer), Ida Krottendorf (Sabine Bockerer), Alfred Böhm (Hatzinger)

Inhalt

1938: Mit dem Einmarsch der deutschen Truppen wird Österreich als Ostmark Teil des Dritten Reiches. Die Gräuel der Nazi-Diktatur, die Schrecken der Nürnberger Gesetze, der Ausbruch des Zweiten Weltkrieges, Blitzkriege bis Russlandfeldzug und Stalingrad - alles dringt in die kleine Welt des Wiener Fleischhauers Karl Bockerer ein. Mit bissigem Humor und klaren Worten muss er in seinem Geschäft und in der Familie Widerstand leisten. Bis Österreich von den Alliierten befreit wird und am 27. April 1945 im zerbombten Wien die erste provisorische Staatsregierung unter Karl Renner eingesetzt wird.

(Hörfilm in Zweikanalton: deutsch / deutsch mit Bildbeschreibung)

Karl Merkatz (Karl Bockerer, mi.), Alfred Böhm (Hatzinger, re.)
ORF/Neue Delta-Film
Karl Merkatz (Karl Bockerer, mi.), Alfred Böhm (Hatzinger, re.)

Fulminanter Erfolg

Im Jahre 1981 eroberte eine österreichische Filmfigur millionenfach die Sympathien des Kino- und Fernsehpublikums: Karl Merkatz als ‚Der Bockerer’, ein widerspenstiger Fleischhauer, der im Wien der Nazizeit mit List und Eigensinn der Unmenschlichkeit der neuen Herren im Lande trotzt und dabei des Öfteren sein Leben riskiert.

Gustav Knuth als Vater Knabe und Karl Merkatz als Karl Bockerer unterhalten sich in der Nacht auf einer Straße, beide blicken misstrauisch in den Himmel
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Gustav Knuth (Vater Knabe), Karl Merkatz (Karl Bockerer)

Exquisite Besetzung

Regisseur Franz Antel drehte den ‚Bockerer’ in nur drei Monaten und hatte ein souveränes Darstellerteam an seiner Seite. Neben Karl Merkatz brillieren Hochkaräter wie Ida Krottendorf, Erni Mangold, Hans Holt, Michael Schottenberg, Dolores Schmidinger, Heinz Marecek, Alfred Böhm, Gustav Knuth, Klausjürgen Wussow, Teddy Podgorski und viele andere.

Hauptdarsteller:innen

Karl Merkatz (Karl Bockerer)

Ida Krottendorf (Sabine Bockerer)

Alfred Böhm (Hatzinger)

Heinz Marecek (Dr. Rosenblatt)

Klausjürgen Wussow (Dr. von Lamm)

Michael Schottenberg (Gstettner)

Dolores Schmidinger (Mitzi Haberl)

Erni Mangold (Besitzerin des Café Tosca)

Marianne Nentwich (Anna Hermann)

Senta Wengraf (Anna Hermann)

Regie

Franz Antel

Drehbuch

Kurt Nachmann

H.C. Artmann

Kamera

Ernst W. Kalinke

Musik

Gerhard Heinz

Story

Ulrich Becher

Peter Preses (Stück)