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Sei meine Stimme - Kampf dem Hijab-Zwang

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Mit mehr als 7 Millionen Followern auf Social Media gehört die iranisch-amerikanische Journalistin Masih Alinejad zu den prominentesten und gefährdetsten Kritikerinnen des Mullah-Regimes in Teheran. Mit ihr Kontakt aufzunehmen, ist im Iran verboten – und gefährlich: Wer ihr Videos schickt, etwa von Frauen, die aus Protest gegen patriarchale Gesetze das Kopftuch ablegen, riskiert eine Gefängnisstrafe von bis zu 10 Jahren.

Die iranisch-amerikanische Journalistin Masih Alinejad gehört zu den prominentesten Kritikerinnen des Mullah-Regimes in Teheran – aus dem Exil in Amerika kämpft sie für die Rechte der Frauen im Iran.
© Autlook/ORF
Die iranisch-amerikanische Journalistin Masih Alinejad gehört zu den prominentesten Kritikerinnen des Mullah-Regimes in Teheran – aus dem Exil in Amerika kämpft sie für die Rechte der Frauen im Iran.

Das WELTjournal+ begleitet Masih Alinejad bei ihrer Arbeit im Exil in New York, wo sie den Kampf vieler Iranerinnen gegen das ultra-konservative Regime der Mullahs und den Hijab-Zwang und unterstützt. Masihs Engagement wird auf eine harte Probe gestellt, als ihre Familie im Iran bedroht wird: ihr Bruder wird inhaftiert, sie selbst in den USA vom iranischen Geheimdienst ausspioniert, der sie – so Masihs Befürchtung - verschleppen und mundtot machen will.

Die iranisch-schwedische Filmemacherin Nahid Persson (re) hat Masih Alinejad – die Stimme der Frauen im Iran - für ihren Dokumentarfilm „Be my Voice“ begleitet.
Autlook/ORF
Die iranisch-schwedische Filmemacherin Nahid Persson (re) hat Masih Alinejad – die Stimme der Frauen im Iran - für ihren Dokumentarfilm „Be my Voice“ begleitet.
Mittwoch, 10.08., 22:30 Uhr
Mein Teheran - Stadtporträt von ORF-Korrespondent Jörg Winter