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So wie sein rechtsextremer und verurteilter Vater Guy hat sich inzwischen auch Jackson Reffitt immer mehr radikalisiert. Der junge Trump-Gegner lebt schwer bewaffnet an einem geheimen Ort, um sich vor möglichen Racheaktionen seines eigenen Vaters zu schützen.
'250 Jahre USA'

WELTjournal +

Trump, mein Vater und ich

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Die tiefe politische Spaltung der USA zieht sich auch mitten durch Familien und entzweit Ehepartner, Väter und Söhne, Mütter und Töchter.

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Jackson Reffitt gilt unter Trump-Anhängern als Feindbild. Der junge Mann hat seinen eigenen Vater Guy Reffitt wegen dessen Beteiligung am Kapitol-Sturm vom 6. Jänner 2021 beim FBI angezeigt. Sein Vater Guy wurde daraufhin zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt, kam jedoch 2025 frei, nachdem ihn US-Präsident Trump begnadigt hatte.

Das WELTjournal+ zeigt die berührende Geschichte des damals 19-jährigen Jackson, der nach langer Überlegung seinen Vater wegen dessen gewalttätiger Beteiligung am Sturm aufs Kapitol anzeigt. Der Vater wird zu siebeneinhalb Jahren Haft verurteilt, der Sohn von Schuldgefühlen gequält. Jackson gerät ins Visier extremistischer MAGA-Anhänger und erhält Morddrohungen. Mutter und Töchter sehen sich in einem Loyalitätskonflikt, die Mutter radikalisiert sich schließlich ebenfalls. Mit der Wiederwahl Trumps und seiner Begnadigung der Kapitol-Stürmer eskaliert die Situation. Porträt einer amerikanischen Mittelschichtsfamilie, die durch Politik und Extremismus zerrissen wird.

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Guy und Nicole Reffitt haben aufgrund von politischen Differenzen jeglichen Kontakt zu ihrem Sohn Jackson abgebrochen. Beide sind fanatische Trump-Unterstützer, während ihr Sohn Trumps Politik entschieden ablehnt.

Gestaltung

Steffen Kretz