
WELTjournal
Sudan - Überleben zwischen den Fronten
Ein blutiger Bürgerkrieg, Millionen Vertriebene und die Bevölkerung am Rand der Hungersnot: Der Sudan versinkt in der schwersten humanitären Krise der Gegenwart.

Im WELTjournal kommen die Leidtragenden dieses Krieges zu Wort: Zivilisten, allen voran Frauen und Kinder. In überfüllten Zeltlagern suchen sie Schutz vor Gewalt. Seit über drei Jahren toben die Kämpfe zwischen der sudanesischen Armee und den paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF). Wer kann, flieht in die Nachbarländer oder in die Hauptstadt Khartum. Seit der weitgehenden Rückeroberung durch die Armee kehrt dort in manchen Viertel eine Art Alltag zurück. In Darfur und Kordofan hingegen spitzen sich die Kämpfe zu – und mit jedem Kriegsmonat verschlechtert sich die Situation der Menschen, vor den Augen der ganzen Welt.

Gestaltung
Charles Emptaz