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In der sudanesischen Hauptstadt Khartum startete der Krieg im April 2023. Rund zwei Jahre später konnten die Sudanesischen Streitkräfte die Kontrolle über die Stadt wiedererlangen. Seither ist in einigen Vierteln eine Art Alltag eingekehrt.

WELTjournal

Sudan - Überleben zwischen den Fronten

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Ein blutiger Bürgerkrieg, Millionen Vertriebene und die Bevölkerung am Rand der Hungersnot: Der Sudan versinkt in der schwersten humanitären Krise der Gegenwart.

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Der Machtkampf zweier Militärs stürzt die Zivilbevölkerung des Sudan in eine schlimme humanitäre Krise. Rund 14 Millionen Menschen sind auf der Flucht, viele von ihnen suchen in Zeltlagern Schutz, wie hier in Al Dabbah.

Im WELTjournal kommen die Leidtragenden dieses Krieges zu Wort: Zivilisten, allen voran Frauen und Kinder. In überfüllten Zeltlagern suchen sie Schutz vor Gewalt. Seit über drei Jahren toben die Kämpfe zwischen der sudanesischen Armee und den paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF). Wer kann, flieht in die Nachbarländer oder in die Hauptstadt Khartum. Seit der weitgehenden Rückeroberung durch die Armee kehrt dort in manchen Viertel eine Art Alltag zurück. In Darfur und Kordofan hingegen spitzen sich die Kämpfe zu – und mit jedem Kriegsmonat verschlechtert sich die Situation der Menschen, vor den Augen der ganzen Welt.

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Die Sudanesische Armee und die paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF) sind ehemalige Verbündete, die 2019 den langjährigen Machthaber Umar al-Baschir gestürzt haben. Der spätere Versuch der Armee, die RSF einzugliedern, endete im Bürgerkrieg.

Gestaltung

Charles Emptaz