ORF / Arte Distribution
An der Grenze, die Zypern teilt, liegt Pyla, wo zyprische Griechinnen und Griechen, Türkinnen und Türken Seite an Seite leben. 52 Jahre nach Kriegsende gilt das Dorf als eine Art „Friedenslabor“.

WELTjournal

Zypern - wie ein Grenzort zusammenlebt

Werbung Werbung schließen

Mitten in der UN-Pufferzone, die die Insel heute noch teilt, liegt ein Dorf, wo Griechinnen und Griechen, Türkinnen und Türken Seite an Seite leben. 52 Jahre nach Kriegsende gilt Pyla als eine Art „Friedenslabor“. Das WELTjournal zeigt, warum Frieden hier trotz aller Differenzen gelingt.

Seit 14 Jahren versucht Simos Mitides, Bürgermeister für alle Bewohnerinnen und Bewohner zu sein – gemeinsam mit dem türkisch‑zyprischen Mokhtar, seinem Pendant auf der anderen Seite. Das Dorf ist doppelt organisiert: zwei Schulen, zwei Supermärkte, zwei Cafés, zwei Kultstätten.

ORF / Arte Distribution
Man nennt Simos Mitides den ‚Seiltänzer‘, denn seit 14 Jahren engagiert er sich als Bürgermeister dafür, dass in Pyla, Mitten in Zyperns UN-Pufferzone, Frieden trotz aller Differenzen gelingt.

Munise Beyaz, eine Zyperntürkin, wurde nach dem Krieg von 1974 geboren. Sie kennt die Sprache sowie die Traditionen beider Kulturen. Gemeinsam mit ihrer griechischen Freundin Emily möchte sie einen Gesprächskreis für Frauen gründen.

ORF / Arte Distribution
Eine Gruppe in Pyla lebender Frauen setzt sich dafür ein, das Verbindende in der Bevölkerung durch gemeinsame Aktivitäten zu stärken.

Gestaltung

Mayalen de Castelbajac