Universum History

Alcatraz - Gefangen in der Hölle

Werbung Werbung schließen

Einer der gefürchtetsten Orte der USA: das Hochsicherheitsgefängnis Alcatraz.

Das legendäre Hochsicherheitsgefängnis Alcatraz war lange einer der gefürchtetsten Orte der USA. Gelegen auf einer kleinen Insel in der Bucht von San Francisco, gab es dort für Gefangene kein Entkommen. Alcatraz galt als ausbruchssicher. Dennoch versuchten immer wieder Insassen zu fliehen. Den spektakulärsten Ausbruchsversuchen geht die „Universum History“-Dokumentation „Alcatraz – Gefangen in der Hölle“ von Michael Hoff, Ashley Adams, Dan Bree und Shirley Tatum (deutsche Bearbeitung: Katharina Gruber) am Freitag, dem 3. Juni, um 22.35 Uhr in ORF 2 nach.

ORF/National Geographic Channel
Im Bild: Leere Gefängnisszelle in Alcatraz.

Das Gefängsnis der Angst

Das härteste Gefängnis der Welt: Diesen Ruf behielt Alcatraz auch nach seiner Schließung im Jahr 1963. In den drei Jahrzehnten seines Bestehens löste der Name „Alcatraz“ Angst und Schrecken bei Sträflingen im ganzen Land aus. Auf der geheimnisvollen kalifornischen Felseninsel sollten Schwerverbrecher im Hochsicherheitsgefängnis komplett isoliert werden. Der riesige Stahlbetonbau war mit den modernsten Verriegelungssystemen seiner Zeit ausgestattet und verfügte über Gitterstäbe, die jedem Werkzeug standhielten. Doch es war nicht nur das Gebäude, das eine Flucht unmöglich erscheinen ließ. Es waren auch die Naturgewalten: Das eiskalte Wasser, das die Insel umgibt, und die heftigen Gezeiten, die einen Menschen innerhalb von Minuten hinaus auf das offene Meer treiben können.

 Wenn Häftlinge nichts mehr zu verlieren haben

Dennoch unternahmen einige der gefährlichsten Straftäter eine Reihe an abenteuerlichen Fluchtversuchen. Sie waren Bankräuber, Entführer oder Mörder, saßen jahrzehntelange Strafen ab und hatten nichts mehr zu verlieren. Sie waren sich sicher: Auch Stahl und Beton sind nicht unbesiegbar. Und tatsächlich: Manche Häftlinge schafften es zwar aus der Gefängnisfestung – waren aber immer noch auf der Insel gefangen. Denn nun wartete die nächste Hürde: das eiskalte Wasser rund um die Insel.

ORF/National Geographic Channel
Im Bild: Steckbrief von John William Anglin, ein Gefängnisausbrecher der aus dem berüchtigten Gefängnis Alcatraz entkam und nie wieder gesehen wurde.

Spektatkuläre Ausbrüche 

In spannenden Spielszenen stellt die Dokumentation „Alcatraz – Gefangen in der Hölle“ Fluchtversuche nach. Ehemalige Wärter und Insassen erinnern sich an die spektakulärsten Ausbrüche. Es sind Fluchtversuche, die den monotonen Gefängnisalltag durcheinanderbrachten und den Ruf von Alcatraz als „ausbruchssicher“ in Frage stellten. Wissenschafter/innen gehen der Frage nach, wo der Gebäudekomplex seine Schwachstellen hatte, und ein Arzt erklärt, warum die Bedingungen im Wasser in der Bucht von San Francisco so gefährlich sind. Historiker/innen rollen die spannendsten Ausbruchsversuche noch einmal auf: Einige von ihnen sind bis heute ungeklärt. Konnten manche Insassen bei ihrer Flucht doch das Festland erreichen? Fest steht: Von drei ehemaligen Häftlingen fehlt bis heute jede Spur.

ORF/National Geographic Channel
Im Bild: Wache am Wachturm von Alcatraz.

Gestaltung

Michael Hoff

Ashley Adams

Dan Bree

Bearbeitung

Katharina Gruber