Treibjagd im Dorf

Werbung Werbung schließen

Abschluss der Heimat-Trilogie

In der Fortsetzung des ORF-Erfolgs "Ein Geheimnis im Dorf – Schwester und Bruder" steht ein schrecklicher Schießunfall im Zentrum des Geschehens, der das Dorfgefüge durcheinanderwirbelt und das frische Liebesglück von Bürgermeisterin Irene und ihrem Mann Franz (Max von Thun) belastet. Wieder mit starker österreichischer Besetzung, u.a. mit den Romy-Nominees Franziska Weisz und Manuel Rubey.

Im Bild: Manuel Rubey (Josef Wolf), Enzo Gaier (Franzi Wolf), Max von Thun (Franz Wolf), Franziska Weisz (Irene Wolf), Sissy Höfferer (Amalie Kemmer).
ORF/Film 27/Andrea Mayer-Rinner
Im Bild: Manuel Rubey (Josef Wolf), Enzo Gaier (Franzi Wolf), Max von Thun (Franz Wolf), Franziska Weisz (Irene Wolf), Sissy Höfferer (Amalie Kemmer).

Inhalt

Bei Schießübungen des 13-jährigen Franzi im Steinbruch ereignet sich ein schrecklicher Unfall. Eine Kugel verfehlt ihr Ziel und trifft seinen Großvater, Altbauer Anton Wolf. Während Anton ins Koma fällt, bleiben die wahren Umstände der Tat vorerst unbekannt. Stattdessen verbreitet sich das Gerücht im Dorf, Franzis Vater Franz sei der Schütze, zumal es ständig Streit zwischen Vater und Sohn über die Bewirtschaftung des Bauernhofs gegeben hat. Eine regelrechte Treibjagd im Dorf nimmt ihren Anfang.

„Treibjagd im Dorf“ ist eine Koproduktion von ORF, ZDF und FILM27, hergestellt von FILM27 mit Unterstützung des Fernsehfonds Austria und CINESTYRIA Filmcommission and Fonds.

(Hörfilm in Zweikanaltontechnik: deutsch / deutsch mit Bildbeschreibung)

Im Bild: Enzo Gaier (Franzi Wolf), August Schmölzer (Anton Wolf).
ORF/Film 27/Andrea Mayer-Rinner
Im Bild: Enzo Gaier (Franzi Wolf), August Schmölzer (Anton Wolf).

Dritter Teil der „Dorf“-Saga

Nach den überragenden Publikumserfolgen von „Die Fremde und das Dorf“ und „Ein Geheimnis im Dorf – Schwester und Bruder“ folgte mit „Treibjagd im Dorf“ das große Finale der Romy-gekrönten Heimatfilmreihe. Der Salzburger Peter Keglevic ("Du bist nicht allein – Die Roy Black Story„) übernahm auch bei der Fortsetzung die Regie und drehte erneut im bilderbuchschönen Tragöß in der Steiermark. Das Drehbuch stammt wieder aus der Feder von Konstanze Breitebner, die diesmal die Männer in den Vordergrund stellt und die komplexen Vater-Sohn-Konflikte durchleuchtet. Produzent Wolfgang Rest setzte einmal mehr auf sein bewährtes Schauspielerensemble: Franziska Weisz, Max von Thun, August Schmölzer, Franziska Walser und Sissy Höfferer stehen erneut vor der Kamera. Wieder mit dabei ist Jungstar Enzo Gaier, der mit der Jugendbuchverfilmung “Das Pferd auf dem Balkon" seinen Durchbruch feierte.

Im Bild: Manuel Rubey (Josef Wolf).
ORF/Film 27/Andrea Mayer-Rinner
Im Bild: Manuel Rubey (Josef Wolf).

Auch Manuel Rubey („Braunschlag“) ist nach seiner Abwesenheit im zweiten Teil wieder mit an Bord. Als rebellischer Sohn von August Schmölzer kommt er aus Italien auf Heimatbesuch nach Tragöß und steht seinem des Mordes verdächtigten Bruder bei.

Im Bild: Edita Malovcic (Seren Haran), Wolfgang Rauh (Konrad Reich).
ORF/Film 27/Andrea Mayer-Rinner
Im Bild: Edita Malovcic (Seren Haran), Wolfgang Rauh (Konrad Reich).

Im Film werden zwei neue Frauenfiguren eingeführt, die Geheimnisse aufdecken, von denen keiner etwas ahnen konnte. Eine davon wird von Edita Malovčić („Blutschwestern“) gespielt, die als Kommissarin Seren Haran keinen Stein auf dem anderen lässt. Nicole Beutler („Vorstadtweiber“) gibt die geheimnisvolle Fremde Friederike.

Im Bild: Franziska Weisz (Irene Wolf).
ORF/FILM27/Andrea Mayer-Rinner
Im Bild: Franziska Weisz (Irene Wolf).

Franziska Weisz

Die aus Wien stammende Darstellerin übernimmt zum dritten Mal die Rolle der Bürgermeisterin Irene Wolf und ist in „Treibjagd im Dorf“ hin- und hergerissen zwischen ihrer Verantwortung als Erste Frau im Dorf und der Solidarität zu ihrem Mann Franz. Die „NDR Tatort“-Kommissarin an der Seite von Wotan Wilke Möhring zeigt sich erneut äußerst wandlungsfähig in ihrer Rolle als toughe Politikerin, verletzliche Frau und leidenschaftliche Geliebte. Für die Schauspielerin war der Dreh wie ein Heimkommen und sie war froh über die Möglichkeit, die Nuancen und Facetten ihrer Figur in 3x90 Minuten etwas mehr ausschöpfen zu können, als bei einem einzelnen TV-Film.

Im Bild: Franziska Weisz (Irene Wolf), Max von Thun (Franz Wolf).
ORF/Film 27/Andrea Mayer-Rinner
Im Bild: Franziska Weisz (Irene Wolf), Max von Thun (Franz Wolf).

Max von Thun

Für den Schauspieler waren die Dreharbeiten des dritten Teils ein wenig wie ein Klassentreffen: „Die Stimmung ist gut, man kennt sich, man ist eingespielt, man muss nicht mehr so viel kommunizieren, weil es ganz einfach funktioniert...“

Der beliebte Schauspieler und Moderator kam am 21. Februar 1977 in München als Sohn von Austro-Mime Friedrich von Thun und dessen erster Ehefrau Gabriele Bleyler zur Welt. Nach diversen Rollen in TV-Movies und Serien war es vor allem seine Darstellung des rebellischen Kaisersohnes in Robert Dornhelms Historienevent „Kronprinz Rudolf“, der ihm internationale Anerkennung einbrachte. Zudem ist der schauspielernde Adelsspross über seine Urgroßtante mit dem tragischen Titelhelden verwandt. 2005 wurde Thun als beliebtester männlicher Schauspieler mit einer Romy ausgezeichnet. Nach dem Publikumshit „Traumfrauen“ im Jahre 2015 war er im Jahr darauf als bindungsgestörter Womanizer in der Komödie „Gut zu Vögeln“ zu sehen.

Leidenschaftlicher Musiker
Neben der Schauspielerei hat sich Max von Thun ganz seiner zweiten Leidenschaft, der Musik, verschrieben und mit seiner Band „77“ (nach seinem Geburtsjahr) anno 2007 sein Debütalbum mit dem selbstironischen Titel „Greatest Hits Vol. I“ auf den Markt geworfen.

Hauptdarsteller

Franziska Weisz (Irene Wolf)

Max von Thun (Franz Wolf)

Manuel Rubey (Josef Wolf)

August Schmölzer (Anton Wolf)

Enzo Gaier (Franzi Wolf)

Edita Malovcic (Kommissarin Seren Haran)

Franziska Walser (Erna Heller)

Wolfgang Rauh (Konrad Reich)

Sissy Höfferer (Amalie Kemmer)

Regie

Peter Keglevic

Drehbuch

Konstanze Breitebner

Kamera

Emre Erkmen

Musik

Jürgen Ecke