
Thema
Hipp-Erpressung – Rattengift in Babynahrung
In Eisenstadt ist ein mit Rattengift versetztes Glas Babynahrung aufgetaucht. Gesucht wird noch zumindest ein weiteres manipuliertes Glas. Dieses soll in derselben Spar-Filiale gekauft worden sein. Der Hintergrund: ein mutmaßlicher Erpressungsversuch gegen die Herstellerfirma Hipp. Die Firma soll im Vorfeld eine E-Mail erhalten haben, in der bis zum zweiten April die Überweisung von zwei Millionen Euro gefordert wird. Ansonsten würde man vergiftete Gläser in Supermärkten platzieren.

Ein Sprecher von Hipp sagt: „Es handelt sich um einen externen kriminellen Eingriff.“ Die E-Mail sei allerdings erst am 16. April gelesen worden, wie die Tageszeitung „Die Presse“ berichtet. Die zuständigen Behörden mahnen die Konsumentinnen und Konsumenten weiterhin zu besonderer Vorsicht. Ermittelt wird in Österreich, Tschechien, der Slowakei und Bayern. Eva Kordesch über den aktuellen Stand der Ermittlungen.
Sollten sie im Zweifel sein, was die Gesundheit ihres Kindes betrifft, zögern sie nicht, sich Hilfe zu holen - bei der Notrufnummer 144 und der Vergiftungsinformationszentrale unter 01-4064343
Tschernobyl – Die Reaktorkatastrophe, die auch Österreich traf
„Es war wie im Krieg — und im Krieg zählt man die Opfer nicht." So erinnerte sich Iouli Andreev an jene Zeit, in der er sein Leben riskierte. Andreev war Oberst in der Sowjet-Armee und gehörte zu den 800.000 Männern, die nach der Reaktorexplosion zwangsrekrutiert wurden, um die Folgen der Katastrophe mit bloßen Händen zu beseitigen. Tausende dieser sogenannten „Liquidatoren“ starben einen langsamen Tod.

Zum 40. Jahrestag der Reaktorexplosion vom 26. April 1986 wiederholt „Thema" eine Reportage von Christoph Feurstein. Der Bericht führt mitten in die Sperrzone: Zum Sarkophag aus 300.000 Tonnen Beton und 7.000 Tonnen Stahl, in die Geisterstadt Pripjat und zu jenen Menschen, die nach wie vor in der verstrahlten Zone arbeiten und leben.
Auf die Taube gekommen – Haustier, Supersportler, Ärgernis?
„Eine Taube als Haustier klingt vielleicht seltsam, ist aber nicht so abwegig, wenn man bedenkt, dass der Mensch sie über tausende Jahre gezüchtet hat“, sagt Fabian Hummer. Er hat eine Taube gerettet, die seitdem immer an seiner Seite ist. Im Shoppingcenter, beim Spazierengehen und sogar im Urlaub.

Manche stören sich am Taubenkot, andere am Gurren, wieder andere züchten Brieftauben. In Wien versucht man die Taubenpopulation einzuschränken. „Wir haben eine Verantwortung den Tieren gegenüber, schließlich sind sie verwilderte Haustiere“, sagt Matthias Amon vom Wildtierservice der Stadt Wien. Wie kann es gelingen, den Tauben ein artgerechtes Leben zu ermöglichen? Und warum wird die Taube so unterschätzt? Savanka Schwarz über den Vogel, der polarisiert.