
Tatort
Was ist das für eine Welt
„Was ist das für eine Welt“ fragen sich Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser, wenn sie an einen Dacapo-Austro-„Tatort“ gerufen werden. In diesem Fall bekommt es das Erfolgsduo mit dem Mord an einem jungen, beliebten und extrem erfolgreichen IT-Mitarbeiter zu tun: Everybody’s Darling, möchte man auf den ersten Blick meinen – doch im Zuge der Ermittlungen kommen Hinweise und Erkenntnisse ans Tageslicht, die nicht nur Moritz Eisner und Bibi Fellner, sondern vor allem deren Kollegin Meret Schande (Christina Scherrer) vor eine große Bewährungsprobe stellen.
Die vierköpfige, 2005 gegründete Wiener Indie-Rock-Band „Kreisky“ hat in diesem ORF-Krimi nicht nur einen Gastauftritt, sondern liefert auch die Filmmusik.

Neben Harald Krassnitzer (in seinem 54. ORF-„Tatort“-Einsatz), Adele Neuhauser (zum 30. Mal) und Christina Scherrer standen u. a. auch Valentin Postlmayr, Marlene Hauser, Rainer Egger, Elena Wolff, Dirk Stermann (als Chef des Mordopfers), Katja Lechthaler und Felix Oitzinger vor der Kamera.
Gedreht wurde im Frühjahr 2022 in Wien und Niederösterreich.
Evi Romen feierte mit „Was ist das für eine Welt“ nicht nur ihr „Tatort“-Regiedebüt, sondern zeichnete damit erstmals auch für die Inszenierung einer TV-Produktion verantwortlich. Das ebenfalls preisgekrönte Autorenduo Thomas Weingartner und Stefan Hafner schrieb nach „Her mit der Marie!“ zum zweiten Mal ein Drehbuch für einen Austro-„Tatort“.

Evi Romen: „Optimierung des Scheins oder Seins“
„In dieser ‚Tatortʻ-Episode wird ein Bild unserer heutigen Welt gezeichnet – einer Welt, die durch ständige Optimierungen geprägt wird. Das Ermittlerteam wandert auf der Suche nach dem Mörder durch verschiedene Arbeits- und Lebenswelten: Zum einen durch die eines jungen, dynamischen Start-ups, zum anderen durch die einer untergehenden Arbeiterklassewelt, die unter einem fast schon manischen Optimierungszwang zu leiden scheint und deren Ängste durch eine der Figuren dargestellt werden. Doch die Geschichte streift diesen Zwang auf allen Ebenen. Denn bei den verschiedenen Lebensentwürfen und Schicksalen ist mir aufgefallen, dass alle letztlich nach der Optimierung des Scheins oder Seins streben – das habe ich versucht hervorzuheben.“
Mehr zum Inhalt
Jung, beliebt und extrem erfolgreich: Marlon Unger (Felix Oitzinger) ist ein Hotshot einer IT-Firma. Eines Abends wird er vor seiner Wohnung überfallen und erstochen.
Während Moritz Eisner (Harald Krassnitzer), Bibi Fellner (Adele Neuhauser) und Meret Schande (Christina Scherrer) in dem Fall zu ermitteln beginnen, ändert sich das Bild, das sie von dem Opfer gewinnen, mehrmals. War er nun beliebt? Oder nicht? Ein skrupelloser Typ oder doch jemand mit Gewissen? Einer, dem die Herzen zufliegen, oder einer, dem es zutiefst egal war, wenn er sich Feinde machte?
Der Fall wird jedenfalls zunehmend undurchsichtiger und bedrückender. Denn als sich der Kreis der Verdächtigen endlich verkleinert, passiert eine weitere Tat, die die Ermittler/innen in Zugzwang versetzt und vor dramatische Entscheidungen stellt …
„Tatort – Was ist das für eine Welt“ ist eine Produktion des ORF, hergestellt von Prisma Film- und Fernsehproduktion.
Hauptdarsteller:innen
Harald Krassnitzer (Moritz Eisner)
Adele Neuhauser (Bibi Fellner)
Christina Scherrer (Meret Schande)
Regie
Evi Romen
Schauspieler:innen
Valentin Postlmayr (Arnold Cistota)
Marlene Hauser (Anna Feistinger)
Rainer Egger (Wolfgang Feistinger)
Elena Wolff (Jasimna Celan)
Dirk Stermann (Gernot Schlager)
Katja Lechthaler (Raffaela Unger)
Felix Oitzinger (Marlon Unger)
Johanna Orsini (Arbeiterin Molkerei)
Paul Hassler (Pfleger Kajetan Krajnc)
Christina Cervenka (Frau Cistota)
Ariana Stöckle (Marie)
Stefan Wancura (Gero Czernin)
Christian Himmelbauer (Psychiater)
Buch
Thomas Weingartner
Stefan Hafner

























