Report0512 Politikergehälter
ORF/Zita Klimek
Gehaltsabrechnung (Symbolbild)

Report

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Yilmaz Gülüm präsentiert den „Report“ mit folgenden Themen:

Der Wildwuchs der Politiker-Gehälter

Die Bezüge von Politikerinnen und Politiker sind gesetzlich geregelt und sollten transparent, nachvollziehbar und untereinander vergleichbar sein. So sieht es jedenfalls das 1997 beschlossene Bezüge-Gesetz vor. Demnach sollten zum Beispiel alle Landeshauptleute gleich viel verdienen – nämlich exakt so viel wie Minister im Bund. Doch in den fast 30 Jahren, seit das Gesetz gilt, gab es immer wieder Null-Lohnrunden, die jedoch nie für alle Ämter gleichzeitig galten. Die Folge: Heute gibt es gravierende Unterschiede, die sachlich kaum nachvollziehbar sind. Fast alle Landeshauptleute verdienen mehr als Minister – drei von Ihnen sogar mehr als der Vizekanzler. In Wien, Niederösterreich und (ab Juli) in Oberösterreich, verdienen selbst Landesräte mehr als Minister. Und auch auf Gemeinde-Ebene gibt es Kuriositäten: Der Bregenzer Bürgermeister verdient beispielsweise mehr als der Landeshauptmann im Burgenland. Sein Amtskollege aus Innsbruck verdient mehr als der Landeshauptmann in Kärnten. Patrick Gruska und Yilmaz Gülüm haben sich die Zahlen genau angesehen.

Alt gegen jung - ist der Generationenvertrag am Ende?

Immer stärker steigen die Ausgaben für die Pensionen – heuer sind es 27% des Staatshaushalts. Immer weniger Berufstätige müssen künftig immer mehr Pensionisten finanzieren. Wie kann man gegensteuern? Pensionsanpassungen kürzen und länger arbeiten sind zwei der bereits gesetzten Maßnahmen. Die Regierung hat auch kürzlich Anreize geschaffen, um Ältere länger im Job zu halten: die neue Teilpension oder die großzügig angehobene Zuverdienstgrenze. Aber reichen die Maßnahmen aus, um das Budget zu entlasten? Und was macht die aufgeheizte Debatte mit dem Zusammenhalt zwischen den Generationen? Immerhin glaubt laut Ö3-Jugendstudie ein Drittel der Befragten, dass es um ihre Zukunft schlechter bestellt sei, als um die ihrer Eltern. Barbara Krivanek und Sabina Riedl fragen bei den Generationen nach.

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ORF/Dominique Hammer
Junge Frau und älterer Mann - Symbolbid

Dazu im Interview:
Ingrid Korosec, Präsidentin Seniorenbund & Sophie Wotschke, Nationalratsabgeordnete , Neos

Report0512 Korosec
APA/Hans Klaus Techt
Ingrid Korosec
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APA/Helmut Fohringer
Sopie Wotschek

Die frühe Rekord-Trockenheit

Ein niederschlagsarmer Winter ging in einen niederschlagsarmen Frühling über – mit dem Ergebnis, dass die Trockenheit in Österreich heuer ungewöhnlich früh beginnt. Die zunehmende Trockenheit verschärft den Druck auf die Wasserversorgung. Sinkende Grundwasserspiegel und längere Hitzeperioden führen bereits zu ersten Maßnahmen. In Osttirol etwa ist das Befüllen privater Pools und Autowaschen untersagt. Auch die Landwirtschaft ist alarmiert. Ulla Kramar-Schmid und Alexandra Nöbauer haben sich in Gegenden Kärntens und des Burgenlands umgesehen, wo sich die Frage stellt: Sollen Wasser-Routinen wie das Befüllen von Pools, das Autowaschen und das Bewässern des Gartens verboten werden?

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ORF
ausgetrocknete Landwirtschaftsfläche


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