
Philosophisches Forum
Müssen wir glücklich sein?
Zwischen Selbstoptimierung, Leistungsdruck und Sehnsucht nach Sinn: Das „Philosophische Forum“ widmet sich in seiner aktuellen Ausgabe dem großen Menschheitsthema Glück und der Frage, ob ein erfülltes Leben vielleicht wichtiger ist als ein glückliches.
Wir erleben eine Zeit der Dauerkrisen, Glück und Glücklichsein scheint unter den aktuellen Bedingungen nur schwer möglich. Gleichzeitig wird das Glück im Kapitalismus zu einem großen und boomenden Geschäftszweig. Inzwischen gibt es viele Angebote rund um die Themen Wohlbefinden, Zufriedenheit und Achtsamkeit, die mehr Glück und Glückseligkeit für jede und jeden Einzelnen versprechen. Unterstützt wird dies durch Ratgeber, Influencer und Meinungsmacher, die vorzeigen, wie ein glückliches Leben auszusehen hat. Entsteht dadurch der Eindruck, dass wir gesellschaftlich immer glücklich und zufrieden sein müssen? Wie viel Einfluss haben wir darauf, ob wir glücklich sind? Und müssen wir überhaupt glücklich sein?
„Es entspricht unserem Zeitgeist, dem Glück nachzujagen. Doch wer ständig auf der Jagd nach dem Glück ist, wird auf lange Sicht unglücklich zurückbleiben“, sagt Philosoph und Gastgeber Konrad Paul Liessmann. Gemeinsam mit Moderatorin Barbara Stöckl begrüßt er im „Philosophischen Forum“ folgende Gäste:
- Wilhelm Schmid, Philosoph
- Cornelia Richter, Bischöfin der Evangelischen Kirche A.B.
- Mathias Binswanger, Ökonom
- Lisz Hirn, Philosophin
Redaktion
Helmut Tatzreiter