Zu sehen ist die Magistratsabteilung 40 der Stadt Wien gezeigt - zuständig für Soziales
ORF / Gerald Gottlieb
4 Monate dauerte die Wartezeit bis zur Auszahlung der Mindestsicherung

Bürgeranwalt

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Mindestsicherung verspätet ausbezahlt

Frau L. ist 52 Jahre alt und hat zuletzt als Sicherheitsbedienstete bei Gericht gearbeitet.  Nach zwei schweren Krankheiten ist die Frau nun seit zwei Jahren arbeitslos, hat aber zuletzt auch geringfügig gearbeitet. Aufgrund ihrer Erkrankungen und ihrem geringen Einkommen stehen der 52jährigen auch noch monatlich 480 Euro Mindestsicherung zu. Dennoch hat es knapp vier Monate gedauert, bis sie die Mindestsicherung erhalten hat. Nur dank der finanziellen Unterstützung ihrer Kinder sei sie damals über die Runden gekommen, erklärt die Frau. Nachdem die Mindestsicherung nun wieder seit mehr als vier Monaten überfällig ist, hat sich Frau L. hilfesuchend an Volksanwalt Achitz gewandt.

Zu sehen ist die Magistratsabteilung 40 der Stadt Wien gezeigt - zuständig für Soziales
ORF / Gerald Gottlieb
4 Monate dauerte die Wartezeit bis zur Auszahlung der Mindestsicherung

Warum bekommt Frau D. nicht die Kur, die ihr hilft?

Veronika D. leidet seit Jahren an einer Schuppenflechte mit Gelenksbeteiligung. Die Lebensmittelverkäuferin fürchtet deshalb um ihren Job, weil der Ausschlag auch ihre Hände betrifft. Als sie noch bei der SVS versichert war, wurde ihr eine Kur in Bad Gastein mit Einfahrten in den Radon-Heilstollen bewilligt. Diese Therapie war bis jetzt die Einzige, die Frau D. nachhaltig geholfen hat. Mittlerweile ist sie bei der PVA versichert – diese bezahlt ihr die Einfahrten in den Heilstollen nicht, unter anderem da bei ihr nicht die dafür notwendige Indikation vorliege. Wir haben über diesen Fall im Vorjahr erstmals berichtet und jetzt nachgefragt, ob sich für Frau D. etwas zum Besseren gewendet hat.

Das Bild zeigt den Vorfuß mit der Psorias Stelle
ORF / Tom Gerhartl
Die Einfahrten in den Radon-Stollen brachten als einzige Therapie den gewünschten Erfolg

Volksanwalt Mag. Bernhard Achitz

Volksanwalt Mag. Bernhard Achitz
Volksanwaltschaft / © Paul Gruber
Volksanwalt Mag. Bernhard Achitz

Bernhard Achitz ist seit 2019 Volksanwalt. Er ist zuständig für Soziales, Pflege und Gesundheit. Auf Bundesebene prüft er Kranken-, Pensions- und Unfallversicherung sowie die Arbeitsmarktverwaltung und die Bereiche Jugend und Familie. Anliegen von Menschen mit Behinderungen, aber auch Themen wie Mindestsicherung, Grundversorgung und Gesundheitsverwaltung bis hin zur Jugendwohlfahrt, dem Tierschutz und dem Veterinärwesen fallen auf Landesebene in seinen Aufgabenbereich. Außerdem ist Achitz Generalsekretär des International Ombudsman Institute (IOI)


Kontakt zur Volksanwaltschaft

Streit um Beweidung in Apetlon

 Ein Weide-Streit rund um die Bewirtschaftung im Nationalpark-Seewinkel dauert schon seit Jahren an - die Lange Lacke ist deshalb sogar eingezäunt. Wer hat hier warum welche Nutzungsrechte und welche Interessen? Welche Rolle spielt das Land Burgenland? Wie könnte eine Lösung im Sinne aller Beteiligten in Zukunft ausschauen? Zudem: Dürfen Rinder des hiesigen Bauern überhaupt noch weiden – oder darf ein auswärtiger Betrieb seine Rinder - eingezäunt - weiden lassen?

Eine Rinderherde mitsamt dem Hirten ist zu sehen
ORF / Gerd Fellner
Gibt es endlich eine Einigung im Konflikt um die Beweidung in Apetlon?