Ein Zug der ÖBB bei der Einfahrt in den Bahnhof ist zu sehen
ORF / Gerd Fellner

Bürgeranwalt

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ÖBB-Beschwerden


Für Pendlerinnen und Pendler, die täglich mit der ÖBB von Retz, Hollabrunn oder Breitenwaida zur Arbeit nach Wien fahren müssen, ist der Arbeitsweg in den letzten Monaten zu einem Lotteriespiel mutiert, bei dem man nicht weiß, ob der eigene Zug pünktlich ist, oder überhaupt fährt. Immer wieder fallen Verbindungen ohne Vorankündigung aus oder enden plötzlich auf halber Strecke. Die Waggons sind auch deshalb zu den Stoßzeiten zwischen Hollabrunn und Wien meist heillos überfüllt, das Wagenmaterial auf der Strecke seit langem veraltet. Klagen wie diese haben schon vor zwei Jahren die Volksanwaltschaft auf den Plan gerufen, doch geändert hat sich für die Betroffenen seither wenig - und wenn, dann nicht zum Guten. Wir schauen uns die Situation bei einem Lokalaugenschein genauer an und konfrontieren die ÖBB im Studio mit den Vorwürfen.

Die Anzeigentafel des Bahnhofs zeigt die 6-minütige Verspätung der Schnellbahn an
ORF / Gerd Fellner

Myoelektrische Armprothese doch genehmigt


Der Salzburger Michael G. verlor als Jugendlicher bei einem Unfall seine rechte Hand und beantragte vor rund einem Jahr eine moderne Unterarmprothese mit Greiffunktion. Nach einer erfolgreichen zweiwöchigen Austestung im AUVA‑Rehabilitationszentrum Bad Häring wurde der Antrag dennoch abgelehnt. Michael G. arbeitet im Verkauf und in der Kundenberatung und benötigt die Prothese auch für seine berufliche Tätigkeit, etwa bei Messeauftritten, im direkten Kundenkontakt oder bei der Bedienung von Arbeitsmitteln. Die PVA begründete die Ablehnung damit, dass die Prothese für die konkrete Berufsausübung nicht zwingend erforderlich sei. Volksanwalt Bernhard Achitz kritisierte diese Entscheidung öffentlich und forderte eine neuerliche Prüfung durch die Sozialversicherungsträger - die schließlich doch die Genehmigung zur Folge hatte.

Die myoelektrische Prothese ist eine Erleichterung auf allen Ebenen - auch bei Schneidearbeiten in der Küche
ORF / Gabi Hanke

Volksanwalt Mag. Bernhard Achitz

Volksanwalt Mag. Bernhard Achitz
Volksanwaltschaft / Paul Gruber
Volksanwalt Mag. Bernhard Achitz

Bernhard Achitz ist seit 2019 Volksanwalt. Er ist zuständig für Soziales, Pflege und Gesundheit. Auf Bundesebene prüft er Kranken-, Pensions- und Unfallversicherung sowie die Arbeitsmarktverwaltung und die Bereiche Jugend und Familie. Anliegen von Menschen mit Behinderungen, aber auch Themen wie Mindestsicherung, Grundversorgung und Gesundheitsverwaltung bis hin zur Jugendwohlfahrt, dem Tierschutz und dem Veterinärwesen fallen auf Landesebene in seinen Aufgabenbereich. Außerdem ist Achitz Generalsekretär des International Ombudsman Institute (IOI)

Kontakt zur Volksanwaltschaft

Internetbetrug mit Fake‑Websites: ORF stoppt betrügerische Werbung


Betrügerische Online‑Anzeigen, die wie seriöse Zeitungsartikel gestaltet sind, werden immer professioneller. Besonders häufig missbrauchen Täter dabei bekannte Gesichter, um Vertrauen zu erwecken, zuletzt auch den ORF‑Journalisten und Bürgeranwalt‑Moderator Peter Resetarits. Der ORF ist gegen diese Betrugsmasche juristisch und technisch vorgegangen und konnte die Ausspielung der betrügerischen Werbung stoppen. In Bürgeranwalt spricht Peter Resetarits über den konkreten Fall und diskutiert mit Expert:innen und Betroffenen über aktuelle Betrugsmaschen, rechtliche Möglichkeiten und worauf Konsumentinnen und Konsumenten achten sollten.

Die Fake-Internetseite mit Schlagzeilen über Enthüllungen von Peter Resetarits ist zu sehen
ORF / Roman Bagner