Bürgeranwalt
Unterstützung für Geflüchtete aus der Ukraine. Worauf sollen sie, worauf die Helfer achten?
Welches Aufenthaltsrecht, welche Arbeitsmöglichkeiten, welche finanziellen Unterstützungen stehen Geflüchteten zu? Worauf müssen Helfer achten, die Privatquartiere zur Verfügung stellen?

Der Spielplatz neben der Hundeauslaufzone. Sind die Kinder ausreichend geschützt?
Auf einer großen Fläche am Rand Wiens, in Süßenbrunn, wurde eine Hundeauslaufzone eingerichtet. Mittendrin liegt aber auch ein Kinderspielplatz. Für Familien mit Kindern sei das gefährlich, kritisiert Herr W. Auf dem ungeschützten Spielplatz komme es immer wieder zu bedrohlichen Situationen mit Hunden. Volksanwalt Werner Amon hat Verständnis für die Sorgen der jungen Familien und fordert einen besseren Schutz für die Kinder

Ist eine Lärmschutzwand schuld am Lärm?
Im November 2021 haben wir von einem ungewöhnlichen Fall berichtet. Eine neue Lärmschutzwand im Bezirk Neulengbach soll schuld daran sein, dass eine unerträgliche Geräuschkulisse überhaupt erst entstanden ist. Weil sie angeblich nur an einer Seite einer Straße ausgeführt wurde und die Schallwellen auf die vis-à-vis Seite reflektiert. Hat sich seit der Kritik der Volksanwaltschaft etwas verändert?

Mit Volksanwalt Werner Amon, MBA

Er betreut als Generalsekretär des „International Ombudsman Institute“ (IOI) im Interesse von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit den Ausbau und die Stärkung von Ombudsmann-Einrichtungen weltweit. Auf Bundesebene ist er für den Strafvollzug, Steuern, Gebühren, Abgaben, die Verfahrensdauer bei Gerichten und Staatsanwaltschaften sowie die Landesverteidigung zuständig. Auf Landesebene prüft Amon die Gemeindeverwaltungen und alle kommunalen Angelegenheiten (Raumordnung, Baurecht, Wohn- und Siedlungswesen, Landes- und Gemeindestraßen) sowie die Friedhofsverwaltung.
Kontakt zur Volksanwaltschaft
Das Motorrad von Herrn H. wurde wegen der Schulden des Wohnungsnachbarn gepfändet. Wieso bekommt er es nicht zurück?
Herr H. hatte sein Motorrad erlaubterweise am Parkplatz seines Wohnungsnachbarn abgestellt. Doch der hatte offenbar Schulden nicht bezahlt. Im Zuge einer Exekution beim Nachbarn wurde auch das Motorrad von Herrn H. gepfändet. Er muss jetzt in einem Gerichtsverfahren beweisen, dass das Motorrad ihm und nicht dem Nachbarn gehört. Das sei kostspielig und riskant, befürchtet er, weil seine Rechtschutzversicherung die Kostenübernahme ablehnt. Dazu im Studio: Der Universitätsprofessor für Zivilrecht an der WU Wien, Martin Spitzer.
