Spider-Man 3

Spider-Man 3

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Tobey Maguires dritter Einsatz als Spinnenmann

Furioser dritter Teil der erfolgreichen Superhelden-Saga. Sam Raimi schickt Spider-Man Tobey Maguire in den alles entscheidenden Kampf mit den tiefsten Abgründen seiner Seele. Während New York von Super-Schurken bedroht ist, steht sein Leben und vor allem das Liebesglück mit Traumfrau Kirsten Dunst am Spiel.

Im Bild: Kirsten Dunst, Tobey Maguire.
ORF/Sony Pictures
Im Bild: Kirsten Dunst, Tobey Maguire.

Inhalt


Peter Parkers Welt bricht zusammen. Eine mysteriöse Masse aus dem Weltall verdunkelt Spider-Mans Anzug und gleichsam seine Seele. Sein bester Freund Harry startet - zum grünen Kobold mutiert - einen hinterhältigen Anschlag auf ihn, um den Tod seines Vaters zu rächen. Der entflohene Sträfling Flint Marko und wahrer Mörder von Peters Onkel Ben bedroht als Sandmann mit dem Super-Schurken Venom ganz New York. Und Traumfrau Mary Jane wendet sich von ihrem immer rachsüchtiger werdenden Peter ab.

(In Stereo-Zweikanaltontechnik: deutsch in DD 5.1 / englisch)

Im Bild: Tobey Maguire.
ORF/Sony Pictures
Im Bild: Tobey Maguire.
Im Bild: Tobey Maguire.
ORF/Sony Pictures
Im Bild: Tobey Maguire.

Filmisches Highlight

Beim dritten Streich der Spinnenman-Saga übertraf sich der Regisseur Sam Raimi selbst und setzte den Höhepunkt aller drei (von ihm inszenierten) Verfilmungen: mit noch aufsehenerregender Tricktechnik, irrwitzigen Bösewichten und einer perfekt ausgewogenen Mischung von emotionalen Momenten und humoristischen Einlagen liefert der Film spaßige Popcorn-Unterhaltung auf höchstem Niveau.

Erfolgreichster Film 2007

Mit Produktionskosten von ca. $258 Millionen Dollar und einem US-Einspielergebnis von $336.5 Millionen katapultierte sich der Film zum erfolgreichsten Kinohit des Jahres 2007 in den USA. Weltweit nahm „Spider-Man 3“ über $890 Millionen Dollar an den Kinokassen ein. Milchgesicht Tobey Maguire (inzwischen 47 und zweifacher Familienvater) übernahm erneut die Rolle des schüchternen Spinnenmanns und zeigte in einer köstlichen Song-and-Dance-Nummer sein Showtalent. An seiner rot-blauen Seite gab Kirsten Dunst erneut Spider-Mans Jugendliebe Mary Jane. James Franco (oscarnominiert für das Adventuredrama „127 hours“) schlüpfte erneut in die Rolle von Harry Osborn, dem besten Freund von Peter und Sohn des in Teil eins verunglückten Wissenschaftlers Osborn (Willem Dafoe).

Im Bild: Kirsten Dunst, James Franco.
ORF/Sony Pictures
Im Bild: Kirsten Dunst, James Franco.

Unglaublicher Special Effect

Flint Marko, der flüchtige Sträfling und mutmaßliche Mörder von Peters Onkel verwandelt sich in den ‚Sandman’, der in Windeseile seine Form ändern kann und als Sandkomet durch die Lüfte fegt. Flint-Darsteller Thomas Haden Church, oscarnominierter Darsteller aus dem önologischen Roadmovie „Sideways“, trainierte sich für die Rolle in 16 Monaten 14 kg Muskelmasse an. Für eine spektakuläre Szene, in der Spider-Man mit seinem Arm durch den Körper des ‚Sandman’ boxt, steckt nicht Toby Maguire, sondern der Boxer Baxter Humby, bekannt als ‚einarmiger Bandit’, im Spider-Man-Kostüm. Humby, dessen rechte Hand kurz nach der Geburt amputiert wurde, versetzt Thomas Haden Church den Schlag in die Magengrube und verhalf dadurch der Szene zu atemberaubendem Realismus.

Im Bild: Thomas Haden Church, Tobey Maguire.
ORF/Sony Pictures
Im Bild: Thomas Haden Church, Tobey Maguire.

Kein Superman

Anders als seine Comic-Kollegen Batman, Superman oder die X-Men aus der Marvel-Collection, ist Spider-Man nicht mit übernatürlichen Fähigkeiten geboren, sondern ist ein liebenswerter, schüchterner Collegestudent namens Peter Parker. Durch den Biss einer mutierten Spinne entwickelt Peter im Teeniealter plötzlich Superkräfte. Spinnenfäden schießen auf Befehl aus seinem Handgelenk, in Blitzesschnelle klettert er Wände hoch und schwingt sich von einem Wolkenkratzer zum nächsten. Klar, dass er damit seine Jugendliebe Mary Jane beeindrucken kann. Inzwischen weiß Mary Jane Bescheid über sein Doppelleben und wünscht sich nichts sehnlicher, als ein bisschen Normalität in ihrem Leben mit dem Superhelden.

Im Bild: Kirsten Dunst.
ORF/Sony Pictures
Im Bild: Kirsten Dunst.

Kirsten Dunst gibt zum dritten und letzten Mal Mary Jane

Spidermans große Liebe Mary Jane wird erneut von Kirsten Dunst gespielt, die mit ihren 40 Jahren bereits auf eine lange Liste von Filmen zurückblicken kann. Die Schauspielerin mit schwedisch-deutschen Wurzeln ist seit ihrem Auftritt als junge Blutsaugerin in „Interview mit einem Vampir“ (1994) zu einem der meist gefragten Jungstars Hollywoods herangewachsen. Im Jahre 2006 sah man sie als rosawangige, blutjunge Königin „Marie Antoinette“ auf den heimischen Leinwänden. Bei den Filmfestspielen in Cannes im Jahre 2011 wurde sie mit der Goldenen Palme für ihre Darstellung in Lars von Triers Endzeitthriller „Melancholia“ ausgezeichnet. Im Mai 2018 brachte sie ihr erstes Kind, Söhnchen Ennis Howard zur Welt. Vater ist Emmy-Nominee Jesse Plemons („Fargo“). Gemeinsam mit ihm stand sie vor der Kamera für Jane Campions Neo-Western „The Power of the Dog“ (2021), für den beide mit einem Oscar nominiert wurden.

Hauptdarsteller

Tobey Maguire (Peter Parker / Spider-Man)

Kirsten Dunst (Mary Jane Watson)

Thomas Haden Church (Flint Marko / Sandmann)

James Franco (Harry Osborn / neuer grüner Kobold)

Topher Grace (Eddie Brock / Venom)

Bryce Dallas Howard (Gwen Stacy)

Theresa Russell (Mrs. Marko)

James Cromwell (Captain George Stacy)

Regie

Sam Raimi

Drehbuch

Alvin Sargent

Sam Raimi

Ivan Raimi

Kamera

Bill Pope

Musik

Christopher Young

Story

Stan Lee (Comic)

Steve Ditko (Comic)