Silver Linings

The Silver Linings Playbook

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Oscargekrönte Tragikomödie

Frisch aus der Psychiatrie entlassen, kehrt der ehemalige Lehrer Bradley Cooper (2019 Oscar-nominiert für sein Musiker-Drama ‚A Star Is Born’) in den Schoß seiner Eltern Robert De Niro und Jacki Weaver zurück. Er versucht nun alles, um seinen Job und seine Verflossene zurückzugewinnen. Die labile Jungwitwe Jennifer Lawrence hilft ihm dabei und gewinnt dafür einen Oscar.

Im Bild: Bradley Cooper (Pat Solitano), Jacki Weaver (Dolores), Robert De Niro (Pat Solitano, sr.).
ORF/Telepool/Jojo Whilden
Im Bild: Bradley Cooper (Pat Solitano), Jacki Weaver (Dolores), Robert De Niro (Pat Solitano, sr.).

Inhalt

Pat Solitano zieht nach monatelangem Psychiatrie-Aufenthalt wieder bei seinen Eltern ein. Immer noch will er seine Exfrau Nikki zurückgewinnen. Dabei darf er ihr einer gerichtlichen Verfügung folgend nicht näher als 150 Meter kommen. Da lernt er Tiffany kennen, die sich nach dem Tod ihres Mannes ebenfalls in einer tiefen Krise befindet. Sie schlägt vor, Nikki Nachrichten zukommen zu lassen. Allerdings unter der Bedingung, dass Pat mit ihr an einem Tanzwettbewerb teilnimmt. Obwohl Pat von Tanzen rein gar nichts hält, willigt er ein.

Im Bild: Bradley Cooper (Pat Solitano), Jennifer Lawrence (Tiffany).
ORF/Telepool/Jojo Whilden
Im Bild: Bradley Cooper (Pat Solitano), Jennifer Lawrence (Tiffany).

Berührend und lustig zugleich

Mit „The Silver Linings Playbook“(Original) gelang Regisseur und Drehbuchautor David O. Russell („The Fighter“) eine erfrischende Komödie mit ernsten Untertönen, die mit einem superb aufspielenden Ensemble, brillantem Dialogwitz und perfekt getimter Situationskomik sein Publikum im Sturm erobert und über $236 Millionen Dollar an den Kinokassen lukriert hat. „Hangover“-Star Bradley Cooper als angeknackster Lehrer Pat Solitano zeigt, dass er wirklich schauspielern kann und hat sich seine Oscarnominierung als Bester Hauptdarsteller zu Recht verdient.

Im Bild: Jennifer Lawrence (Tiffany), Bradley Cooper (Pat Solitano).
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Im Bild: Jennifer Lawrence (Tiffany), Bradley Cooper (Pat Solitano).

Leinwand-Traumpaar

So gut funktionierte die Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern Bradley Cooper und Jennifer Lawrence, dass Regisseur David O. Russell das Erfolgsgespann erneut für seine Gaunerkomödie „American Hustle“(2013) besetzte, die dem Paar jeweils eine Oscarnominierung als Bester Nebendarsteller einbrachte. Auch für die dänische Regisseurin Susanne Bier (Bester Auslandsoscar 2011 für „In einer besseren Welt“) stand das Traumpaar gemeinsam vor der Kamera, als leidenschaftliches Paar in North Carolina in den 1930er Jahren im Gesellschaftsdrama „Serena“(2014). Auch in seinem jüngsten Kinofilm „Joy“ (2016) vereinte David O. Russell seine Lieblingsstars Jennifer Lawrence und Bradley Cooper erneut vor der Kamera.

Im Bild: Jennifer Lawrence (Tiffany), Bradley Cooper (Pat Solitano).
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Im Bild: Jennifer Lawrence (Tiffany), Bradley Cooper (Pat Solitano).
Jennifer Lawrence bei der 85. Oscarverleihung am 24. Februar 2013 mit ihrer gewonnenen Trophäe.
APA/AFP PHOTO/Robyn BECK ROBYN BECK / AFP
Jennifer Lawrence bei der 85. Oscarverleihung am 24. Februar 2013 mit ihrer gewonnenen Trophäe.

Oscar für Jennifer Lawrence

„Silver Linings“ ist die Art von Film, bei dem man als Zuseher den beiden sympathischen Protagonisten einfach nur die Daumen drücken möchte, dass sie zueinander finden und ihr Leben wieder in den Griff bekommen mögen. Jennifer Lawrence, die seit ihrem oscarnominierten Durchbruch mit „Winter's Bone“(2010) zu den gefragtesten Stars Hollywoods aufgestiegen ist, liefert eine durch und durch authentische Darstellung als verhuschte Lebenskünstlerin Tiffany. Bei insgesamt acht Oscar-Nominierungen gelang es der „Tribute von Panem“-Heroine als Einzige, die Goldstatue für Beste Hauptdarstellerin mit nach Hause zu nehmen.

Hauptdarsteller

Bradley Cooper (Pat Solitano)

Jennifer Lawrence (Tiffany)

Robert De Niro (Pat Solitano, sr.)

Jacki Weaver (Dolores)

Chris Tucker (Danny)

Anupam Kher (Dr. Cliff Patel)

Julia Stiles (Veronica)

Regie

David O. Russell

Drehbuch

David O. Russell

Kamera

Masanobu Takayanagi

Musik

Danny Elfman

Story

Matthew Quick (Roman)