Der Schakal
The Jackal
Bruce Willis als chamäleonartigen Auftragskiller, der von Richard Gere als Ex-IRA-Terrorist und FBI-Vize Sidney Poitier machen gejagt wird. Prominent besetztes Remake des Polit-Thrillers der 1970er Jahre.
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Inhalt
Er tötet für Geld. Keine Fragen. Keine Skrupel. Mit eiskalter Präzision erledigt er seine Aufträge und taucht danach sofort in einer seiner zahlreichen Verkleidungen unter. Niemand kennt seine wahre Identität: „Der Schakal“ ist sein Deckname, er ist einer der wandlungsfähigsten Terroristen der Welt. Für ein Kopfgeld von $75 Millionen Dollar heuert ihn die russische Mafia an. Sein Auftrag: Er soll einen der prominentesten Politiker der USA liquidieren. Die Geheimdienste der beiden Großmächte sind alarmiert. Und FBI-Mann Carter Preston (Sidney Poitier) und seine russische Kollegin Diane Venora (Valentina Koslova) haben nur eine Chance, den Killer zu fassen: in Person des früheren IRA-Kämpfer Declan Mulqueen (Richard Gere). Der zu lebenslanger Haft verurteilte Exterrorist ist der Einzige, der den Schakal (Bruce Willis in seiner ersten bad-guy Rolle) identifizieren kann.
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Hochspannungsthriller nach Bestseller
Als Frederick Forsyth 1971 seinen Politkrimi „The Day of the Jackal“ veröffentlichte, lieferte er damit die Vorlage für einen der großartigsten Kinothriller der 70er Jahre - „Der Schakal“ des Hollywood-Österreichers Fred Zinnemann, der die Titelrolle mit dem Engländer Edward Fox besetzte. Im Jahre 1997 modernisierten der Regisseur Michael Caton-Jones („Rob Roy“) und sein Drehbuchautor Chuck Pfarrer den Klassiker und machten das Katz-und-Maus-Spiel zum erstmaligen Gipfeltreffen zweier Superstars: Bruce Willis strahlt als eiskalter Schakal mit minimalistischer Mimik maximale Intensität aus, und Richard Gere durfte als Exterrorist gegen sein sonstiges Dressman-Image anspielen. Weiters hetzen Sidney Poitier, Diane Venora und Mathilda May von Moskau über Helsinki nach London, von Montreal über Chicago nach Washington D. C.
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Verwandlungskünstler Bruce Willis
Willis, dessen Verkleidungen vom schmerbäuchigen Brillenträger über den schnurrbärtigen Freizeitmilitaristen bis zum geschniegelten Mr. Perfect reichen, über seine Rolle: „Ich habe im Kino ein paar Mal die Welt gerettet und genug Psychopathen aus dem Weg geräumt, um Hollywoods Heldenquote zu erfüllen. Doch wenn man es sich recht überlegt, ist es ziemlich kräfteraubend, ständig Killer zu verfolgen und ihren Kugeln aus dem Weg zu springen. Also lag es nahe, einmal selbst am Drücker zu sein und die Good Guys in Ruhe aus der Deckung gesunder Bösartigkeit heraus in Bewegung zu halten. Und wenn ich gewusst hätte, wie viel Spaß es macht, einen wirklich skrupellosen Bastard zu spielen, hätte ich das schon viel früher gemacht.“
Hauptdarsteller:innen
Bruce Willis (Der Schakal)
Richard Gere (Declan Mulqueen)
Sidney Poitier (Carter Preston)
Diane Venora (Valentina Koslova)
Mathilda May (Isabella)
Regie
Michael Caton-Jones
Drehbuch
Chuck Pfarrer
Kamera
Karl Walter Lindenlaub
Musik
Carter Burwell
Massive Attack
Story
Frederick Forsyth (Roman 'The Day of the Jackal')
Kenneth Ross (Orig.drehb. 'Der Schakal', USA 1973)