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Zwischen Bomben und Hoffnung – iranische Frauen | Schwangerschaftsabbruch: Braucht es Schutzzonen? | Hausärztemangel am Land | Lebensumstieg auf den Acker

Zwischen Bomben und Hoffnung – iranische Frauen

„Ich mache mir große Sorgen um meine Familie im Iran und gleichzeitig hoffe ich, dass sie bald frei leben können“, sagt Parvin Razavi, die als Kind mit ihrer Familie nach Österreich geflohen ist.

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Parvin Razavi ist Spitzenköchin im &flora in Wien.

Die Eskalation bedeutet für viele Iranerinnen und Iraner auch Hoffnung auf ein Ende des Regimes. Gerade Frauen standen in den vergangenen Jahren an der Spitze der Protestbewegungen im Iran. Tausende wurden deswegen getötet. Wie blicken in Österreich Frauen mit iranischen Wurzeln auf ihre Heimat? Gibt es bei manchen die Hoffnung, dass das Mullah-Regime an der Macht bleibt? Savanka Schwarz und Oliver Rubenthaler haben recherchiert.

Schwangerschaftsabbruch: Braucht es Schutzzonen?

„Ich hätte es trotzdem getan und wäre vielleicht dabei gestorben“, sagt Anja Mochar. Sie hat abgetrieben. Damals wurde die heute 52-Jährige von Abtreibungsgegnerinnen und -gegnern auf dem Weg in die Klinik bedrängt und belästigt. Und auch heute demonstrieren junge Menschen wieder gegen Schwangerschaftsabbrüche. „Wir belästigen nicht. Wir sind nur hier und beten“, sagen Teilnehmerinnen einer 40 Tage und Nächte dauernden Demonstration vor der Ordination Gynmed in Wien.

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Seit 1975 ist der Schwangerschaftsabbruch in Österreich mit der sogenannten Fristenregelung gesetzlich geregelt.

Bisher gibt es in Österreich kein bundesweites Gesetz, das Versammlungen vor Abtreibungskliniken einschränkt. Trotz der Fristenlösung bleibt der Schwangerschaftsabbruch ein Tabuthema, der Zugang ist schwierig. Frauen fordern Schutzzonen vor Kliniken. Andrea Poschmaier und Pia Bichara berichten.

Hausärztemangel am Land

„Wir haben die Stelle schon 16-mal ausgeschrieben“, sagt Christian Weninger, Bürgermeister von Lackenbach im Burgenland. Verzweifelt sucht er nach einer Hausärztin oder einem Hausarzt für seine Gemeinde. In den kommenden zehn Jahren erreicht mehr als jeder dritte Allgemeinmediziner das Pensionsalter, rechnet die Ärztekammer vor.

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Christofer Patrick Reichel bietet in der Gruppenpraxis in Sierndorf Lehrordinationen an.

Der junge Arzt Jakob Naber fährt von Wien in die kleine Gemeinde St. Georgen im Ybbsfelde. Er hatte die Idee, das Problem in Form einer Gemeinschaftspraxis zu lösen: „So habe ich nicht das Gefühl, ich muss mich als Einzelperson komplett verausgaben.“ Eine Reportage von Michaela Rädler.

Lebensumstieg auf den Acker

„Wenn mich die Nachbarn fragen, was ich da mache, antworte ich, Kulturgut bewahren“, lacht Michaela Schweiger. Die 43-jährige Steirerin ist stolz darauf, mit der Hand Heu zu machen, so wie ihre Großmutter. Dabei ist sie eine Quereinsteigerin in der Landwirtschaft.

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Michaela Schweiger

Als gelernte Hotelkauffrau arbeitete sie in aller Welt. Dann hat sie den 100 Jahre alten Hof ihrer Vorfahren in Villmannsdorf in Rottenmann revitalisiert und probeweise ein paar Gemüsebeete angelegt. Heute ist ihre Marktgärtnerei ein florierender Betrieb. Warum sie statt Morgen-Yoga zu machen, ihre Schweine füttert und warum der Anbau von Kipfler-Bohnen glücklich macht, erzählt sie Sonja Hochecker im THEMA-Portrait.