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Die US-Schülerin Anna Schott erlitt durch Social-Media psychische Probleme, Angststörungen und Depressionen. Sie war 18, als sie sich das Leben nahm.

WELTjournal

Social Media - die große Gefahr

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Die Gefahren der sogenannten Sozialen Medien wie Tiktok, Instagram, Facebook oder Snapchat reichen von Desinformation und der Verbreitung von Verschwörungstheorien bis zu Suchtproblemen und psychischen Erkrankungen. Die Politik ringt um eine strengere Regulierung und berät über ein Verbot für Kinder und Jugendliche. Eltern, Anwälte und Aktivisten fordern, die Verantwortlichen der sozialen Medien zur Rechenschaft zu ziehen.

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Falsch-Informationen in den Sozialen Medien über einen vermeintlich islamistischen Hintergrund des Mannes, der drei kleine Mädchen getötet hatte, führten in Großbritannien 2024 zu den schwersten anti-muslimischen Ausschreitungen seit Jahrzehnten.

Das WELTjournal zeigt, wie Falschinformationen in Sozialen Medien 2024 zu den schlimmsten rechtsextremen, antimuslimischen Ausschreitungen in Großbritannien seit Jahrzehnten führten. Und es schildert das Schicksal der 18-jährigen US-Schülerin Anna, deren Social-Media-Konsum zu einer Suchtproblematik und Depressionen führte und die sich schließlich das Leben nahm. Annas Mutter verklagt die großen Social-Media-Unternehmen, gemeinsam mit tausenden anderen Eltern, deren Kinder Ähnliches durchmachten. Ihr Anwalt sagt, die Tech-Giganten stellten Profit über Verantwortung: „Ich denke, Instagram und co wollen einfach nur viel Geld machen - und es ist ihnen egal, ob dabei zufällig ein paar Kinder umkommen.“

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Annas Mutter Lori Schott (rechts) mit Reporterin Luise Milligan: Lori macht die Social-Media-Betreiber für den Suizid ihrer Tochter verantwortlich.

Gestaltung

Luise Milligan