Was schätzen Sie..?

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In dieser Ausgabe des Kunst- und Antiquitätenformats „Was schätzen Sie..?“ widmen sich die Expertinnen und Experten des Dorotheums Objekten aus der europäischen Kulturhauptstadt 2024: Bad Ischl und dem Salzkammergut. Neben Gmundner Keramik und zwei Landschaftsdarstellungen von Bad Ischl und dem Traunstein, wird ein Cadillac aus den 1950er Jahren geschätzt, so wie eine Diamantbrosche aus dem Besitz von Kaiserin Elisabeth.
Die Geschichte der Gmunder Keramik geht bis in das 17. Jahrhundert zurück, und hat eine unglaubliche Vielzahl an Objekten in den verschiedensten Ausformungen hervorgebracht. Ernst Grabner, ein gebürtiger Gmundner, ist seit Jahrzehnten ein leidenschaftlicher Sammler dieser Kunstobjekte, und hat sogar ein eigenes Museum begründet.
Eine Brosche, besetzt mit funkelnden Altschliffdiamanten und tiefroten Rubinen ist an sich schon ein
auffälliges Objekt. Aber auch die Geschichte zu dem Schmuckstück ist etwas besonderes, denn es stammt aus dem Besitz der Kaiserin Elisabeth.
Der österreichische Vedutenmaler Johann Wilhelm Jankowski hat im 19. Jahrhundert zahlreiche idyllische Landschaftsdarstellungen geschaffen. Dabei haben ihm meist reale Vorlagen gedient, oft hat er aber auch Fantasielandschaften kreiert. Im Falle unseres nächsten Bildes ist die Vorlage eindeutig zu erkennen: Die „Kaiserstadt“ Bad Ischl.
Ob Wertanlage, Präsentationsobjekt für Oldtimer-Treffen oder gar als Wagen für Oldtimer-Rallyes -
historische Fahrzeuge zählen zu den extravagantesten und kostspieligsten Sammelobjekten. Herr
Wohlgemuth aus Wien präsentiert in dieser Folge einen Cadillac, den aus dem Besitz von Ernst August
Hannover und dessen damaliger Gattin Prinzessin Caroline von Monaco stammt.
Er gilt als „Wächter des Salzkammergutes“ und hat schon vielen Künstlern als Inspiration für ihre Werke
gedient. Der Traunstein am Ostufer des Traunsees fndet sich in Landschaftsdarstellungen der
österreichischen Maler Ferdinand Georg Waldmüller, Markus Pernhart und Carl Schweninger wieder. Auch in einem Ölgemälde von Anton Steinhart, das Gemäldeexpertin Dimitra Reimüller schätzt, stehen Traunsee und Traunstein im Mittelpunkt.