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Auf den Spuren von Franz Ferdinand: Gebratene Leber

Das Schloss Artstetten diente als Familiensitz und Sommerresidenz der kaiserlichen Familie. Erzherzog Franz Ferdinand und seine Gattin, Herzogin Sophie von Hohenberg, fanden in der Gruft ihre letzte Ruhe. Franz Ferdinand war leidenschaftlicher Jäger - und auch Innereien wie gebratene Leber sollen ihm geschmeckt haben.

Das Schloss Artstetten überwacht die Marktgemeinde im südlichen Waldviertel. In der Gruft des Schlosses liegen Erzherzog Franz Ferdinand und seine Frau Sophie begraben. Die beiden wurden 1914 in Sarajevo von Gavrilo Prinzip getötet. Das Attentat gilt als Auslöser des Ersten Weltkrieges.

Im Schlossgasthof in Artstetten fließt noch heute die Geschichte in die Speisen mit ein. „Franz Ferdindand war begeisterter Jäger, natürlich hat er auch Innereien gegessen, unter anderem auch Leber vom Schwein. Die Leber wollen wir heute kochen“, so Maria Luise Niederleitner vom Schlossgasthof.

Zutaten für vier Personen

  • 700g Schweinsleber
  • 120g Zwiebel
  • 8 EL Öl
  • Salz, Pfeffer
  • ¼ l Suppe
  • eventuell Mehl zum Stauben
  • 3 EL Rotwein zum Ablöschen

Als Beilage passen geröstete Erdäpfel.

Zutaten

  • 500g gekochte und geschälte Erdäpfel
  • 1 Prise Salz
  • 3 EL Öl
  • 1 Stück Zwiebel
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Zubereitung

Leber in ca 4 cm lange Scheiben schneiden, die Zwiebel lichtbraun in etwas Olivenöl anrösten. Die Leber beigeben, unter ständigem Rühren zart braun rösten. Mit Rotwein ablöschen und anschließend mit Suppe aufgießen, abschmecken. „Bei der Leber ist das Wichtigste, dass man erst zum Schluss würzt. Vor allem das Salz darf man erst zum Schluss dazugeben, ansonsten wird die Leber hart. Gibt man es erst am Ende in die Pfanne, bleibt die Leber schön weich“, so Niederleitner.

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Für die Beilage Erdäpfel kochen, schälen und in feine Scheiben schneiden. Zwiebel in Olivenöl anrösten, die Erdäpfel dazugeben. Wenn die Erdäpfel eine schöne Farbe haben, sind sie servierfertig.