Blutzuckermessung bei Patient mit Diabetes

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Gut leben mit Diabetes

600 000 Österreicher leiden an der Autoimmunerkrankung Diabetes und es werden immer mehr. Welche Hilfsmittel es für Diabetiker gibt und wie man trotz der Erkrankung gut leben kann, erklären die Experten im Studio.

Alle 50 Minuten stirbt ein Mensch in Österreich an den Folgen von Diabetes. Mit diesen Zahlen lässt die Österreichische Diabetes Gesellschaft am heutigen Welt-Diabetes-Tag aufhorchen. Die Hilfe für Diabetiker nimmt allerdings auch zu. So gibt es zum Beispiel Hunde, die erkennen, wenn ihre Besitzer unterzuckert sind und sogar ein Notfall-Täschchen mit Traubenzucker für sie holen können. Außerdem existiert eine App mit einem sogenannten Diabetes-Monster. Jeden Tag muss das Monster bezwungen werden - richtiges Essen und Insulinspritzen helfen dabei.

Kinder von Diabetes betroffen

Regelmäßiges Blutzuckermessen ist für Diabetiker ein Muss, denn ihr Körper kann Zucker nicht richtig verwerten. Schuld ist das Hormon Insulin, das zu wenig oder gar nicht produziert wird. Ein langfristig erhöhter Blutzuckerspiegel kann zu Blindheit führen und schadet den Gefäßen - oft so sehr, dass Körperteile amputiert werden müssen. Fettes Essen und wenig Bewegung können zu Diabetes Typ II führen, überraschenderweise erkranken aber jedes Jahr auch 300 Kinder in Österreich an Diabetes Typ I - die Zahl der Neuerkrankung hat sich damit in den letzten 20 Jahren verdoppelt. Wie man Hunde so trainiert, dass sie Diabetikern helfen können und welche weiteren Methoden es gibt, um Erkrankte zu unterstützen, zeigen die Expertinnen im Studio.

Die „Guten Morgen Österreich“-Expertinnen

  • Veronika Größl, Tierärztin und Hundetrainerin
  • Elisabeth Amon, Diabetikerin
  • Elisabeth Krippl, Ärztin