
The Americas - Wilde Abenteuer: ORF-Premiere für Naturfilm-Reihe zur Fußball-WM
Spektakuläre Bilder und atemberaubende Aufnahmen über die geheime Welt der Tiere vom Wilden Westen über die Anden bis zur Atlantikküste: Die Emmy-nominierte Naturfilm-Reihe „The Americas – Wilde Abenteuer“ führt das Publikum von ORF 1 und ORF ON anlässlich der Fußball-WM am 8., 15. und 22. Juli 2026 jeweils Mittwoch ab 20.15 Uhr durch die faszinierenden Landschaften des amerikanischen Kontinents. Durch die Sendungen führt im Original Oscar-Preisträger Tom Hanks Für den ORF hat Publikumsliebling Robert Palfrader mit gewohntem Humor die Synchronisation übernommen. Der ORF bietet die Folgen in Zweikanalton an. Die spektakulären Bilder sind mit der Musik vom Oscar-prämierten Filmkomponisten Hans Zimmer unterlegt.
Robert Palfrader: „Außergewöhnliche Bilder“
Worauf sich das Publikum bei „The Americas – Wilde Abenteuer“ freuen darf? „Auf unfassbar tolle Aufnahmen, außergewöhnliche Bilder und eine Vielzahl an Locations“, gibt Robert Palfrader einen ersten Vorgeschmack. Und weiter: „Ich liebe Dokumentationen, Naturdokumentationen sind ein Wahnsinn. Die habe ich schon als Kind gerne gesehen. Schön und informativ, Unterhaltung und auch etwas fürs Hirn.“
Am Mittwoch, dem 15. Juli, stehen die vier Porträts „Patagonien“, „Die Golfküste“, „Der Amazonas“ und „Der eisige Norden“ auf dem Programm von ORF 1.
„Patagonien“ (Mittwoch, 15. Juli, 20.15 Uhr)
In Patagonien streichen Pumas als Einzelgänger durch die faszinierende Bergwelt, zeigen aber auch ein komplexes Sozialleben. In Chiles Wäldern eröffnen die Hirschkäfer den Kampf um ein Weibchen. Bei den Darwin-Nandus kümmern sich nach der Eiablage die Männchen um den Nachwuchs. Auf der Insel de los Estados sind die Felsenpinguine beschäftigt, ihre Jungen vor Seelöwen zu schützen. Und im Meer trainieren Orkas ihre Jungtiere, die ihre Jagdfähigkeiten zuerst in den Lagunen üben.
„Die Golfküste“ (Mittwoch, 15. Juli, 21.00 Uhr)
Im Atchafalaya Sumpf von Louisiana erwacht eine Schwarzbärin mit ihren Jungen aus dem Winterschlaf und sucht nach Nahrung. Das Schwimmen ist für die Kleinen noch neu. Im Okefenokee Sumpf von Georgia beschützt eine Mississippi-Alligatoren-Mutter ihre Jungen bei der Futtersuche. Die amerikanische Apfelschnecke hat eine besondere Strategie zur Sicherung ihres Fortbestands entwickelt. Und in Florida sind Kanincheneulen beliebt. Sie nisten unterirdisch und legen ihre Nester gerne in Vorgärten an.
„Der Amazonas“ (Mittwoch, 15. Juli, 21.45 Uhr)
Im Amazonasgebiet verbergen sich im größten Regenwald der Welt viele Gefahren. Millionen Schildkrötenjunge sind auf ihrem Weg ins Wasser bedroht. Wanderameisen sind zwar klein, aber große Räuber. Sie stürzen sich auf alles, was sich bewegt. Die Harpyie, der kräftigste Greifvogel der Tropen, umsorgt hingegen liebevoll ihr Küken. Und der Schwarze Kaiman bringt mit seinem Lockruf bei der Brunft sogar das Wasser zu tanzen.
„Der eisige Norden“ (Mittwoch, 15. Juli, 22.30 Uhr)
Im arktischen Norden Amerikas kämpfen Polarbären, Wölfe und Luchse mit den Herausforderungen der globalen Erwärmung und der Nahrungssuche. Polarbären haben Schwierigkeiten, Beute wie Seehunde zu finden. Wölfe sind nur bei einer von zehn Jagden auf Elche erfolgreich. Luchse jagen vorwiegend Schneehasen. Im Frühjahr und Sommer ziehen Karibus zur Brunftzeit nach Alaska, was jedoch mit gefährlichen Herausforderungen verbunden ist.
Am Mittwoch, dem 22 Juli, folgen drei Porträts über „Die Anden“, „Die Karibik“ und „Die Atlantikküste“.
„Die Anden“ (Mittwoch, 22. Juli, 20.15 Uhr)
In den steil abfallenden Felswänden der Anden leben Brillenbären. Eine Bärin wagt einen gefährlichen Abstieg, um an die Früchte eines Baums zu kommen. Andere Tiere haben sich an die unwirtliche Landschaft angepasst – wie Kolibris, die dort Blüten bestäuben, und der Marmorierte Vieraugenfrosch, der bei den eisigen Temperaturen jede Nacht einfriert und am Tag wieder erwacht. In der Atacama-Wüste ist Trockenheit die größte Herausforderung, doch alle zehn Jahre bringt Regen kurzzeitig eine faszinierend blühende Landschaft hervor.
„Die Karibik“ (Mittwoch, 22. Juli, 21.00 Uhr)
In der Karibik verfolgen Fächerfische bei der Jagd eine Gruppenstrategie. Pottwale jagen hingegen allein in der Tiefsee, während ihre Jungen nahe der Oberfläche bleiben. Zitronenhaie lernen in den Mangroven das Jagen, bevor sie ins offene Meer ziehen. Rote Landkrabbenweibchen suchen erst die Höhlen der Männchen auf, legen ihre Eier ins Meerwasser und kehren dann in den Schutz des Waldes zurück. Kolibri-Männchen warten indes bei bestimmten Blüten, die paarungsbereite Weibchen anlocken. Und Weißgesicht-Kapuzineraffen beweisen, dass sie Werkzeuge verwenden, um Nüsse zu knacken.
„Die Atlantikküste“ (Mittwoch, 22. Juli, 21.45 Uhr)
Wildpferde kämpfen auf den Outer Banks in North Carolina und Schwarzbären stoßen in den Appalachen bei der Futtersuche auf Gefahren. Waschbären okkupieren New York City und Zikaden-Invasionen rauben den Bewohnern mit ihren Geräuschen den letzten Nerv.









