
Silvia entdeckt
Die Alpe-Adria-Radtour (2) - Von Villach nach Italien
Start ist in Villach. Die Stadt ist Radknotenpunkt und Tor nach Italien und Slowenien.
Paco Wrolich – ehemaliger Radprofi begleitet Silvia. Erste Station ist bei Michael Ceron. In seinem Garten wachsen mehr als 330 Arten von Zitrusgewächsen aus aller Welt.

Weiter geht es entlang des Faaker Sees und den „Everglades von Faak“, einer Schilfstraße, die Silvia gemeinsam mit Susi Doezal mit dem Kanu erkundet.

Das nächste Ziel auf der Radtour ist Tarvis, eine Stadt in der Region Friaul-Julisch Venetien, direkt an der Grenze zu Österreich und Slowenien.
Am alten Bahnhof von Tarvisio Centrale trifft Siliva Tania Beinat, eine Naturführerin.
Nach einer ordentlichen Radetappe erreichen sie das Val Bruna, wo Leila Meroi auf uns wartet. Sie ist Wanderführerin und begleitet uns ein Stück.
Auf der Strecke öffnet sich der Blick ins Tal des Tagliamento – eines der letzten wilden Flusssysteme Europas. Von Tagliamento radeln die Beiden weiter nach Gemona.

Gemona ist Knotenpunkt und Schnittstelle, wo sich drei der größten Radwege in Friaul Julisch Venetien kreuzen, d.h. von hier aus kann man überall in der Region kommen – Grado, Lignano, Pordenone und Gorizia. Grado wäre die gelernte Alpe Adria Route, Silvia zieht es jedoch nach Gorizia.

Auf dem Weg nach Gorizia liegt: Cividale del Friuli, einst von Julius Caesar als „Forum Iulii“ gegründet, war es ab 568 das Zentrum des ersten langobardischen Herzogtums in Italien. Auf der sogenannten Teufelsbrücke über dem Natisone wartet Reiseführerin Emanuela Guidoboni mit einem Rundgang durch Cividale del Friuli. Die Stadt beeindruckt mit romantischen, verwinkelten Gassen, die zu Häusern aus dem Mittelalter führen. Es strahlt südländisches Flair aus und ist stolz auf sein UNESCO-geschütztes Erbe, darunter der Tempietto Longobardo.
Ein besonderes Highlight des Stadtrundgangs ist der Besuch bei Massimo Ceccon. Er praktiziert Schönschreibekunst, ein selten gewordenes Handwerk, welches er sogar schon für den Papst ausüben durfte.

Am nächsten geht es weiter nach Azzida. Ein kleines, beschauliches Dorf im Friaul nahe San Pietro al Natisone. Hier lebt und arbeitet Valeria Domenis, auch bekannt als La Nonna. Sie zeigt Silvia eine traditionelle Süßspeise aus dem Friaul: La Gubana.

Eine Weinverkostung gibt es in der Villa Russiz. Sie liegt in Capriva del Friuli, mitten im Collio, einer der renommiertesten Weinregionen Norditaliens. Dort wartet Serena Delorenzi.
Die letzte Etappe der Radtour führt nach Gorizia, direkt an der Grenze zu Slowenien gelegen bildet sie gemeinsam mit Nova Gorica eine Stadt, die zwei Kulturen und Sprachen miteinander verbindet. Die einstige habsburgische Residenzstadt besticht durch ihre Paläste, Parks und Plätze.
