
Renaud Capuçon - Violine ohne Grenzen
Der Geiger und Dirigent Renaud Capuçon lebt ganz für seine Kunst. Angetrieben von einer unbändigen Neugier und einem unstillbaren Verlangen nach Austausch, ist der aus Chambéry stammende Musiker, Unternehmer, Aktivist für barrierefreie klassische Musik sowie Professor an der Haute Ecole de Musique de Lausanne (HEMU) und der Menuhin Academy sowohl aus den traditionellen als auch den digitalen Medien kaum mehr wegzudenken.

Als Leiter von kreativen und innovativen Festivals wie in Gstaad und Aix-en-Provence hat er namhafte Musik-Größen auf die Bühne geholt und Konzerte veranstaltet, die das klassische Repertoire in vielerlei Hinsicht sprengen. Mit seinem Innovationsgeist und Drang nach musikalischen Herausforderungen bildet Capuçon eine neue Generation von Musikern aus und vermittelt mit großer Leidenschaft musikalisches Wissen.

Capuçon gibt reihenweise Konzerte, macht zahlreiche Aufnahmen und hegt ein ebenso großes Interesse für klassische wie für zeitgenössische Musik. Er pflegt Freundschaften mit hochrangigen Musiker:innen wie Daniel Barenboim, Martha Argerich, Lahav Shani und Gérard Caussé. Im Herbst 2021 übernahm er die künstlerische Leitung des Orchestre de Chambre de Lausanne.

Die Dokumentation von Andy Sommer und Romain Girard ist ein musikalisches Roadmovie und entstand im Laufe eines Jahres auf insgesamt sieben Reisen nach Salzburg, Hamburg, Lecce, Berlin, Lausanne, Paris und Aix-en-Provence. Capuçons Reisen sind geprägt von zahlreichen Erinnerungen, Projekten und Begegnungen. Unterwegs macht der Musiker Notizen, postet Fotos auf Instagram, bleibt über WhatsApp mit Familie und Freunden in Kontakt und organisiert seinen Berufsalltag.
Regie
Andy Sommer, Romain Girard